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Der alte franzôsische Maire Rupied hatte sich nach
Nancy zurückgezogen ; der neue preussische Gemeinderat
sandte ihm eine aus zwei Rathsherren bestehende
Deputation, die Herren Dern und Schmidtborn, um ihm
den Dank aussprechen zu lassen für die der Stadt geleisteten
Dienste und ihm zu versichern, dass niemand unter
seinen Anhängern belästiet werden würde.
Doch beklagte sich Bôcking bei dem preussischen
Staaterat Schnetzler, der® mit der Organisation der
städtischen Verwaltung nach preussischem Muster
betraut war, dass man ihn bei dieser ganzen Affaire offen
bezichtige, sein Ziel sei die Bereicherung der Compagnie
Stumm, der er alles zu Füssen legen wolle. Er gab-ihm
die ehrenwôrtliche Versicherung, dass die Herren Stumm
weder direkt noch indirekt aus den politischen Zeitumständen
einen Vorteil berausschlagen wollten, und dass
er, Bôcking, persônlich nur das allgemeine Wohl im
Auge habe. Darauf kam er auf die Schule zu Geislautern
zu sprechen und tat, als ob er ihren franzôsischen Direktor,
den Chefingenieur Beaunier, gar nicht kenne:
« Man hat, sagt er, den Ingenieur (folgt ein absichtlich
unleserlich geschriebener Name) nach Metz geschickt,
der rich skandalôser Weise Oberingenieur und Direktor
von Geislautern nennt, um sich mit dem Intriganten
Herrn N. über die zu’ ergreifenden Massnahmen zu
vereinbaren. Wahrscheinlich wird dieser letztere nach
Nancy reisen mit unehrlichen Absichten. » Dabei ist zu
bemerken, dass Bôcking die Ingenieure. der Schule von
Geislautern um so besser kannte, als bis nach 1810 zwei
voñ fhnen, Guillot Duhamel und Calmelet, in Saarbriücken
selbst wolimten, wo sie die Fertigstellung
gewisser Bauten abwarteten und einen Teil der Schulverwaltune
leiteten.
In einem anderen Brief an Grüner versicherte Bôcking.
der nach aussen hin Rupieds Verdienste anerkannte, dem
preussischen Regierungspräsidenten, dass « alles Uebel
von Rupied kommt. » Nun darf man nicht übersehen,