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Er hatte sich mit geräuschvollem Eifer der franzôsischen
Sache angeschlossen und wurde für seine Dienste
zum Offizier der Elirenlegion ernannt, ja Napotéon hätte
lhm seine Büste in Marmor geschenkt.
Nach den Misserfolgen in Russland ‘und nach der
Leipziger Schlacht unterzeichnete Bôcking, dessen Fifer
für Frankreich nicht zu erkalten schien, als Gemeinderatsmitglied'
die schon'oben erwähnte Adresse für die
Kaiserin Marie-Louise. Aber zu gleicher Zeit stand er
schon üm feindlichen Lager, wie die Ereignisse von 1814
lehren.
Bei Bôcking stieg Blücher am 11. Januar 1814‘ab, als
er nach dem Rheinübergang Saarbrücken passierte.
Kurz darauf empfing der provisorische‘ Gouverneur der
Rheindepartements, Justus Grüner,. zu ‘Koblenz den
Besuch Bôckings, der von jetzt ab eine‘ äusserst rege
Korrespondenz mit diesem erklärten Fémide Frankreichs
anterhielt.
Von Worms teilte Grüner unterm 17. März 1814
Bôcking mit, dass er ihn an Stelle des franzôsischen Maire
Rupied zum Bürgermeister von Saarbrücken ernenne,
« zum Lohn für seinen Patriotismus ». Am folgenden
Tage wurde eine Generalkommission der Minen unter
dem Vorsitz Bôckings gebildet, ‘der das Haus Stumm
vertrat und bereits preussisclier Bergbaukommissar war
Am 19. Marz schrieb Grüner abermals an Bôcking, um
ihm für die Nachrichten zu danken, die er über die
Marschbewegungen der Armeen in Lothringen geliefert
hatte.
Am 24. März bestätigt Grüner Bôcking den Empfang
neuer Mitteilungen und lässt ihn wissen, dass er den
Kommissar von Saarbrücken, Bleibtreu, für einen hohen
Posten in den Bergwerken des Siébengebirges ausersehen
habe. Am selben Tage beauftragt Grüner den
Kreisdirektor ‘Haupt zu Trier, in Saarbrücken und St.
Arnual ein Komitee. zu hbilden; bestehend’ aus dem