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reiches auszulôschen, Frankreichs - Grenzen ‘auf den
Stand vom 1. Januar 1792 zu beschränken. Immerhin
liessen sùe etwas von Napoléons Werk bestehen : den
Besitzstand der Rheinbundsfürsten, <deren Verrat am
Kaiser durch die Anerkennung der Känigreiche und
Herzogtümer belohnt wurde. > +
Zu Saarbrücken wurde eine antifranzôsische Agitation
versucht durch Heinrich Bôcking, der eine géheime Rolle
in den dimlomatischen V-erhandlungen spielen wollte.
Man hat oft feststellen kônnen, dass neben der offiziellen
Diplomatie geheime Ratgeber ohne besonderen
Auftrag im Dünkeln operieren und die Persônlichkeiten
der Kanzleien beeinflussen, Leute, welche die hinter den
Kulissen geschmiedeten Pläne zu verwirklichen suchen:
I J. 1815 war neben den Bevollmächtigten ‘des Kônigs
von Preussen Heinrich Bôcking einer dieser gcheimen
Wühler ; er fasste den Plan, Saarbrücken und Saarlouis
Frankreich zu entreissen und sich zur Belohnung Bergbaukonzessionen
bewilligen zu lassen, sobald das Land
preussisch wäre. In diesem Komplott vertrat er die
Firma der Gebrüder Stumm. Am 1. Juni 1785 zu Trarbach
geboren, war er 1809 nach Saarbrücken gekommen,
wo er allem Anscheine nach Verwandté besass, denn ein
Bôcking figuriert unter den Unterzeichnern der Petition,
welche den Anschluss Saarbrückens an Frankreich verlangte.
Er trat in die Firma Stumm ein, die bereits einen
Hochofen und eine Kohlenzeche besazs und ein « Nationalgut
», das Schloss. der Fürsten von Nassau-Saarbrücken
zu Neunkirchen, erworben hatte. Die Stumm
bekundeten franzôsische Gesinnungen. Bôcking ‘heiratete
eine Tochter des Chefs des Hauses, Charlotte Henriette
Stumm, deren franzôsische Vornamen wohl zu beachten
sind. Bôcking war damals 24 Jahre alt. Gleich nach seiner
Verheiratung stellte ihn der Schwiegervater an die
Spitze seiner geschäftlichen Unternehmungen, und kam
er in dauernde Berührung mit den franzôsischen Ingenieuren
der Schule von Getalautern.