Full text : Aus Saarbrückens Vergangenheit

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hervorgerufen und sie zu allen Opfern befähigt hat,
welche der Ruhm ihrer Krone von ihrer Liebe und
unwandelbaren Treue erwarten daf. »

Diese Adresse war einstimmig von allen Ratsmitgliedern
 und jenen der Nachbarorte unterzeichnet worden.
Zum letzenmal passierte der nach Frankreich zurückkehrende
 Kaiser die Stadt am 6. November 1813.

S IN. — Der Pariser Frieden vom 30. Mai 1814.

Gegen Ende des Jahres 1813 erklärten die verbündeten
 Gegner Frankreichs, indem sie die zu Dresden
gemachten Vorschläge erneuerten, dass ihr Kricgsziel
darin bestände, « Frankreich zwischen seinen natürlichen
Grenzen, den Pyrenäen, Alpen und dem Rhein einzuschliessen.
 » Ueberdies erklärten sie in einem feierlichen,
an die franzôsische Nation gerichteten Manifest, dass
sie nicht Frankreich bekriegten, sondern einen Mann,
dessen massloser Ehrgeiz Europa zum Unglück gereichte,
den Kaiser Napoléon.

Diese - verlogene und heuchlerische Deklaration, die
Frankreichs Grenzen respektierte, hatte nur den
Zweck : Napoléons Sache von der der Nation zu trennen.
Frankreich, erschôpft durch 25 Kriegsjahre und die Revolution.
 sah die Falle nicht, die man ihm stellte.

Nachdem einmal die Grenze won den feindlichen
Armeen seit Januar 1814 ‘Üüberall überschritten war,
warfen die Verbündeten die Maske ab, da‘sie es nicht
mehr für nôtig hielten, ihre wirklichen Pläne zu verbergen,
 und gaben zu verstehen, dass sie beabsichtigten,
Frankreich auf die vor den Revolutionseroberungen bestehenden
 Grenzen zurückzuführen. Napoléon erklärte,-dass
 er niemals seine Zustimmung zur Zerstückelung
Frankreichs geben werde ; eher wollte er abdanken als
die Rheingrenze aufgeben. Die Alliierten, die sein
Geschick in ihren Händen hatten, beschlossen, um das
ganze Eroberungswerk der Revolution und des Kaiser-
            
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