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Am 17. Dezember desselben Jahres kam er von Moskau
heimkehrend durch die Stadt, aber diesmal incognito,
um in aller Eile Paris zu erreichen.
Am 16. April 1813 passierte er auf dem Wege nach
Sachsen abermals die Stadt Saarbrücken, die am 25. Juli
desselben Jahres den offiziellen Besuch der Kaiserin
Marie Louise erhielt.
Durch Dekret vom 5. April war eine Ehrengarde des
Kaisers ins Leben gerufen worden. Sie setztc cich
zusammen aus 10.000 Reitern; die unter den Sôhnen der
vornehmen Bürgerfamilien gewählt wurden. Mehrere
Saarbrücker stellten sich als Freiwillige zu dieser Elitetruppe,
die ein deutscher Schriftsteller recht geistreich
die « Unglücksgarde » genannt hat. Zu diesen jungen
Männern gehôrten : Friedrich Firmond, der 1865 starb ;
Schmidtborn, der bei Mainz verwundet und durch cinen
Kosaken gelangen genommen wurde. Er war von 1862
bis 1871 Bürgermeister von Saarbrücken ; Lautz, 1814 bet
der Belagerung von Mainz verwundet, später Vorsitzender
der Handelskammer zu Trier; Karl. Wagner und
Haeffner, alle beide Gefangene in dor Schlacht bei Letpzig
; Georg Bruch, ebenfalls bei Leipzig verwundet.
Nach dem Verhängnis bei Leipzig glaubte die Stadt
Saarbrücken, die sich vornehmer zeigto als die unterjochten
Vasallenfürsten von der rechten Rheinscite, die
noch auf dem Schlachtfeld abfielen, cnergischer als
jemals ihre Treue zum Kaiser bekennen zu müssen.
Durch ihren Magistrat licss sie der Kaiserin Marie-Louise
folrende Adresse zustellen -
« Der Gemeinderat der Stadt” Saarbrücken, … durchdrungen
von den rübrenden und denkwürdigen Worten
Ihrer Majestät der Kaiserin, Kônigin und Regentin,
beeilt sich, zu Füssen Ihres Thrones die Versicherung
niederzulegen, dass ihre Stimme in den Herzen ihrer
getreuen Untertanen der Saar die lebhaîteste Bewegung