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dieselbe Gesinnung, einen Willen und ein gemeinsames
Interesse. So werden wir vereint leben unter den Prinzipien
der Freiheit und Gleichheit. »
Unter den Unterschriften, die nicht alle leicht zu
entziffern sind, seien’ hervorgehoben: Braun, J.-J.
Frantz, F. Dern, Carol Gartner, J.-M. Lôw, Samuel
Klebe, G. Müller, Jean-Charles Dickhaut, Lorentz
Frantz, Jacob Philippi, Jacob Kleber, Louis Schmidtborn;
Metzinger, Hucher, Georg Korn, W.-C. Tohrberg,
Jacob. Freund, Jacques Zimmermann, Stengel, Jean-Charles
Dodel, À. Bôcking u. s. w.
Dié alteingesessenen Saarbrücker, die heute in ‘der
grossen cosmopolitischen Stadt nur noch dünn gesäet
sind, kônnten mit einem gewissen Stolz in diesen
Verzeichnissen die Namen ihrer Urahnen wiederfinden.
Das wiederaufbauende und neuschaffende Konsulat
räumte mit der Anarchie im Rheinland endgültig auf,
indem es das Land nach franzôsischem Vorbild organisierte
; es wurde in Departementñ eingeteilt. Saarbrückan
wurde mit dem Bliesgau ein Kreis des Departement der
Saar, dessen Hauptstadt Trier war.
1802 hatte Saarbrücken nur 5.000 Einwohner und gegen
500 Häuser. Aber seine Industrie und sein Handel
entwickelten sich rasch, und bereits damals konnte man
seine schnelle Ausdehnung vorausahnen. Der erste
franzôsische Maire war ein ehemaliger Adeliger, der
Graf von Mandel, vormals Oberst in franzôsischen
Diensten, Die enteigneten Bergwerke der Grafen von
Saarbrücken wurden J.-B. Equer pachtweise überla-sen.
Ein unverdächtiges und sehr charakteristisches Zeichen
für die aufrichtige - Anhänglichkeit der rheinischen
Bevôlkerung an Frankreich ist die Art und Weise, mit
der das dür sie ganz neue Militärkonskriptionsgesetz
aufgenommen wurde. Im Saardepartement machte die
Rekrutierung nicht die geringste Schiwierigkeit, sie verlief
regelrecht und ohne dass \der geringste Zwang ausgeübt
zu werden brauchte. Dies gilt nicht bloss für