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rugewiesen wurden, forderten 1792 wieder ihre Rückkehr
zu Frankreich. Ebenso hatte die Bevôlkerumg der Grafschaft
Saarwerden die geschäftlichen Beziehungen mit
den franzôsischen Lothringern, ihren Nachbarn, nie
unterbrochen. Und täglich schickten die Bauern der
Landgemeinden Delegierte mit Petitionen nach Paris,
da sie die Elsässer und Lothringer um ihren Wohlstand
und ihre politische Lage beneideten. Ohnmächtig und
verblüfft war das alte Europa Zeuge von dieser Begeisterung
des linksrheinischen Volkes für Frankreich. Die
Bewegung war nicht mehr aufzuhalten ; sie glich den
Fluten eines lange eingedämmten Stromes, der plôtzlich
die Dämme durehbrochen hat.
Leider setzte die blutige Herrschaft der Pariser
Schreckensmänner hemmende Schranken. Krieg, das
unaufhôrliche Hin- und Herfluten der Armeen, die vom
Lande zehrten, Requisitionen, Konfiskationen, Brand
und Plünderung, Zwangskurs der Assignaten, Gesinnungsschnüffelei
und Angeberei, willkürliche Verhaftungen,
Guillotine, allgemeïine Desorganisation des sozialen
Lebens ; das waren die Geschenke, die das Rheinland im
Jahre 1798 von Frankreich erhielt. Die besseren Stände
von Saarbrücken wanderten aus; viele von - denen,
die zurückblieben, wurden in Metz eingesperrt ; einzelne
endeten auf der Guillotine : es ist die Geschichte aller
franzôsischen Städte dieser traurigen Zeit.
Man hat neulich in den « Mitteilungen des historischen
Vereins für die Saargegend >» und in Ruppersbergs
Geschichte von Saarbrücken den Dokumenten aus der
Revolutionsgeschichte Sa«rbrückens besondere Aufmerksamkeit
geschenkt. Man hat alle die Ungerechtigkeiten
und Grausamkeiten dieser unseligen Zeüt,
die Aechtungen und Hinrtehtungèn, die Lasten ‘des
Krieges u. s. w., <dazu die von Louvois angeordnete
Verwüstung der Pfalz besonders grell beleuchtet,
um zu dem Schluss zu gelangen: -das ist es,
was uns die Franzosen jedésmal gebracht habën. Doch
vergessen diese Historiker, bei der Ausmalung jener