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das lothringische Reich geltend machte. Immerhin gab
‘hm Kaiser Otto I, um ibn zu gewinnnen, die Burg
Saarbrücken (951) und später (960) die Herrschaît Blie--kastel.
So verlieh Adalbero, der den Metzer Bischofsstuhl
während 35 Jahren innehatte, diesem grosses Ansehen
and machte das Bistum zum rechtmässigen Besitzer
gewaltiger Güterkomplexe in der Saangegend und weit
darüber hinaus; das ganze Gebiet stand im Lehnsverbältnis
zur Metzer Kirche.
Ein Enkel Wigerics, Friedrich, Graï von Mosel-Lothringen
(+ 1019), hatte 6 Sôhne, deren fünfter,
Siegbert, als Erbteil den Saargau erhielt. Dies war der
erste Graf von Saarbrücken. Er besass Saarbrücken,
Ottweiler und Zweübrücken unter der Lehnsoberherr-Hchkeit
des Metzer Bischofs.
Mit Simon IV. (1274-1306), dem Sohn des Grafen Amedeus
von Montbéliard, Hermmn von Montfaucon und
Commercy, und der Gräfin Mathilde von Saarbrücken,
beginnt die 2. Linie des Saarbrücker Grafengeschlechtes.
Im Jahre 1277 belehnte ühn Bischof Lorenz mit der
Grafschaft.
Simons IV. Enkel, Simon V., heiratete Margareta von
Savoien, die am 6. August 1323 starb und im Chor der
Abteikirche Wadgassen begraben wurde ; noch heute ist
thre Grabschrift zu sehen :
CI GIST DAIME MERGERITE DE SAVOIE
FEIME SIMON DE COMMERCY SARBRUG
LOUR AIME REPOUS IN PACE
LAQUELLE MOURROITS KANT LI MILIARE
COURROIST PAR MCCC ET XXTIII ANS LI VI. AIST
Um diese Zeit bediente man sich in den vornehmen
Kreisen der Grafschaît der franzôsischen Sprache ; es
war die Kanzeleisprache der Grafen von Saarbrücken
md Luxemburg.