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daß es sich in die Angelegenheiten Veutschlands jetzt gar nicht
mehr mischen dürfe, da es das Interesse Deutschlands so
schmählich verraten habe. Da diesem Uebel nunmehr nicht
anders abzuhelfen sei, als durch einen neuen Krieg mit Frank—
reich, so hätte man (ist die allgemeine Stimme) die Rhein—
depardements nicht zerstückeln müssen, wie jetzt geschehen.
Die Trennung nach den Strömen wird als undurchführbar
der höchsten Mißbilligung unterworfen.
Ich habe nirgends bemerkt, daß man der Idee sich dahin—
gebe, ein besonderes Reich der Rheindepartements zu bilden.
Vielmehr würden sich gewiß die mehrsten Stimmen für Preußen
vereinigen, wenn
2. bei den katholischen Einwohnern nicht eine Besorgnis
wegen der Religion eintrete.
Diese, vermischt mit alten Vorurteilen gegen das Re—
gierungssystem Preußens (das Kantonwesen, den Stock, die
Spießruten, die Regie) hat eine Abneigung gegen Preußen
hervorgebracht, die sich jedoch sehr leicht würde heben lassen,
wenn sich nur die größere und allgemeinere Besorgnis vor
der Rücktehr der Franzosen und der Verheerung des Landes
beseitigen ließe.
..... 3. Einen dritten Grund zur Unzufriedenheit hat
die Verwaltung gelegt. Man hat gegen mich besonders
geklagt, daß in Erhebung der Abgabe noch immer das französische
System sichtbar sei und daß man durch Hin- und Herschwanken,
indem man heute eine Abgabe abgeschafft, und morgen sie wieder
eingeführt, ein Mißtrauen des Volkes gegen die Administration
begründet habe.“
Erst der endgültige Sturz Napoleons brachte dem Saar—
hrücker Lande die Freiheit. Sofort nach der Schlacht bei
Waterloo nahm die tapfere Saarbrücker Bürgerschaft den Kampf
um ihre Loslösung von Frankreich und Wiedervereinigung mit
dem deutschen Vaterlande aufs neue auf. Sobald der russische
Heneral Barelay de Tolly in die Nähe der Stadt Saarbrücken