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einem neutralen Herrn gegenüber, dessen einziges
Verbrechen darin bestand, etwas fern von den
französischen Linien zu wohnen, 2 Stunden weiter
als MWarianne!
Die kriegerische Lage gestaltet sich im Laufe des
Wonates weiter aus. Die Schanzenarbeiten werden
fortgesetzt, die Kontributionen auch. Die herrschaft—
lichen Waldungen spenden so billig Holz, die fis⸗
kalischen Scheunen so üppig Futter, daß eine Lager⸗
wache oft zwei Wagen Scheite in einer Nacht
verbrennt, daß die Pferde Zweidrittel Heu und
Hafer verschleudern. Die Untertanen müssen Bei—
fuhren und Handdienste tun und leisten, was die
Küche vermag, wenn sie nicht elend niedergestochen
sein wollen wie jene arme Torhütersfrau bei Saar—
brücken. Eine Mutter von 7 Kindern. Das alles
aber geschieht lediglich und allein im Dienste der
Freiheit und — der Kokarde. Diese letztere war
jetzt ein unentbehrliches Requisit geworden, fast
ein Schlüssel für alle Tore. Unsere leyenschen
Untertanen pflegten sie daher stets zu tragen —
solange sie sich im Belagerungsbezirk und beobachtet
wußten. Draußen „im alten Reich“‘ und droben
auf dem Schloß verschwand die Trikolore in der
Hosentasche.“o) Die Assignatenwirts chaft hatte unter⸗
des auch ihren Anfang genommen, und so war
denn unserm leyenschen Residenzler beste Gelegen⸗
heit gegeben, alle, alle Segnungen der neuen Frei⸗
heit zu — verwünschen. Wer es tun kann, flieht über
den Rhein; die „besseren“ Bürger sind zuletzt alle