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burg ihr Wagen von französischen Vorposten auf—
gehalten. Sollte man denn wirklich, freundlicher
Neutralität und eigener Schutztruppe ungeachtet,
das Blieskasteler Leyenland eingenommen haben?
Die Furcht ist unbegründet, wie die hohe Dame
alsbald durch den Befehlshaber der Abteilung,
zu dem die Wache sie geleitet, vernehmen soll.
Beurnevilles beabsichtige, der deutschen Armee
den Rückzug abzuschneiden und den Entsatz von
Mainz und Cöln unmöglich zu machen; deshalb
hätten die am 31. Oktober in Saarbrücken ein—
quartierten Generale Ligneville und Pully Befehl
nach Trier erhalten; am 3. November seien sie
mit möglichster Schonung der reichsgräflichen Be—
sitzungen über St. Ingbert und Homburg gezogen,
am letzten Ort ein Detachement zur Deckung der
Straße zurücklassend. Bei diesem befinde sich die
Fürstin jetzt.
Warianne zog darauf ruhig in ihr ruhiges
Land.
Aber die Ruhe hier war nur eine halbe. Zwar
wird die Regentin empfangen wie eine, „die man
liebt und ehrt“, sogar die sauve garde vereinigt
sich mit der leyenschen Elite und Hoftruppe in
Ehrenbezeugungen. Aber gerade durch jene revo⸗
lutionären Schützer war mit der dreifarbenen
Kokarde der Gährungsstoff unter die Massen ge—
kommen; die einheimischen verkappten Republikaner
hatten geholfen und viele, die äußerlich ihr „Vivat“
schrieen, dachten bereits an Abfall. Freilich waren
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