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zur Firste; eine mächtigere Gewalt vertrieb Bau—
herrin und Baumeister.“) Auch anderorts im
Landere) wurden um selbe Zeit Kirchen⸗Neus oder
Umbauten ausgeführt, ein Anzeichen, daß das reli—
giöse Leben, die geistliche Administration und Or—
ganisation — 18 Pfarreien?) unter einem Erz—
priester der Diözöse Metz — richtig und tüchtig
gewesen sein mag. Mit dieser Haltung hat unsere
Herrscherin das erfüllt, was durch den Trierer
Erzbischof bei der Belehnung mit dem Lande (1654)
als Grundbedingung aufgestellt war: Erhaltung
und Förderung der katholischen Religion! Und
wenn noch jetzt die altleyenschen Orte durch die
nahezu vollständige Einheit im katholischen Be—
kenntnis sich vor allen andern angrenzenden und
eingelagerten unterscheiden, wenn sie in der Pfalz
das einzige geschlossene „schwarze Eck“ ausmachen,
wenn Blieskastel und St. Ingbert das Attribut
katholische Städte führen, so gebührt Maria Anna
von der Leyen, der geborenen Dalberg, ein rechtes
Teil daran!
Die Liebe zum Göttlichen und Schönen auf
Erden, der Eifer für Kunst und Wissenschaft, in
Unterstützung an geniale Köpfe ist ein Erbteil der
Dalberge und Wariannens gewesen. Daß sie selbst
ein tiefes Wissen besaß, läßt sich nicht beweisen;
aber sie zeigte ganz wie der ältere Bruder — frei—
lich auch wiederum dem Modegeschmack huldigend
— ausgesprochene Neigung zu Philosophie und
Naturwissenschaft und hatte nicht blos eine so