Full text: Marianne von der Leyen, geb. v. Dalberg, die "Große Reichsgräfin" des Westrichs

und Paramentausstattung einer Kapelle und jede 
wünschenswerte Erleichterung wurde von der Herr⸗ 
schaft gewährt. Der Tod des Reichsgrafen brachte 
hierin keine Anderung, und nach 3 Jahren — am 
28. Oktober 1778 — geschah die feierliche Weihe 
der neuen Gründung durch den Erzpriester (Dekan) 
Weiler aus Bliesbrücken zu Ehren der hl. Mutter 
Anna und des Apostels Philippus, der Namens— 
patrone der beiden höchsten Herrschaften; im Mai 
1779 folgten die 3 Glocken, welche der Präses 
unseres nunmehr ins Leben getretenen Blieskasteler 
Franziskaner-Konventes, Magqg. Seotznioosky in 
feierlicher Weise ihrer hohen Bestimmung übergab. 
Damit war der Schlußstein einem Werke ein— 
gefügt (Vgl. Ill. Nr. U), das die Stürme der 
Zeiten überdauerte und noch jetzt als Stadtpfarr— 
kirche, Pfarr⸗ und Schulhaus und Lateinschule 
eine Quelle des Segens ist für Stadt und Land. 
In der Bauart des Schlosses — denn so war es 
ausdrücklich von der Herrschaft ausbedungen — 
erhob sich in dessen Westen ein dreiteiliger Ge— 
bäudekomplex: Im äußersten Teil der Hauptbau 
(heute Pfarrhaus) für die Schulen, gegen Osten 
ein Flügel mit Refektorium, Festspeisesaal und 
Küche im Parterre, den Zellen der Mönche im 
1. und 2. Stock Getzt Schulhaus); daran stößt die 
Klostere und leyensche Grab-, heute Stadtpfarr— 
kirche, jener Empirbau, der — was auch die 
Architekten von Ueberladung und störendem Vie— 
lerlei. von Kopien und Varianten und kalter
	        
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