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zu Blieskastel, Burrweiler, Flemlingen und Münchweiler
a. Gl., meist roter Farbe, Dalmatiken, Meßgewänder,
Levitenkasula mit Wappen, z. T. auch Zahl und den Namen
Scharloth oder Clara Elisabeth v. d. L. 1771. b) Gefäße
Goldene Wonstranz in Blieskastel mit Inschrift, gefertigt
von Hofgoldschmied Johannes VReheis in Blieskastel
(1778 - 1848). 2 kleine, silberne Reliquien-Monstranzen
(mit Kreuz⸗ und Sebastianspartikel in Blieskastel? und
Burrweiler; Legende: „Sophia bezw. Clara Elisabetha
G. v. d. Leyen und Hohengeroldseck 1757.“ Meßkelche: in
Burrweiler mit Wappen und Umschrift: „Sophia G. v. d
Leyen 1766*; in Flemlingen „Clara Elisabetha Graeffen
von der Leyen und Hohengeroldseck anno 1771“. Silbernes
Räucherwerk in Blieskastel mit Wappen und der Inschrift:
Franciscus Carolus Comes de Leuen et Hohengerolseck
Anno MDCCLXXII (1772.“ Von der Gräfinthaler Stifts⸗
kirche sind: die Glocken in Speesborn bei Homburg, Orgel
in Medelsheim, Altar in Bliesmengen, Stühle in Bie—
singen, Beichts und Chorstühle samt Kanzlei in Reinheim
Muttergottesbild in der Blieskasteler Kapelle).
20) Nach Remling, Abt. und Klöster Bd. 1 S. 303
durch Bulle vom 24. November 1785.
21) Die Anlage war zu groß, als daß die Gemeinde
später noch die Kraft gehabt hätte, den Plan zu vollenden.
Am 26. Oktober 1807 wurden die Veste um etwas weniger
als 700 fl. versteigert.
) So in Wittersheim, Rubenheim, Neualtheim.
w) Die zu Blieskastel umfaßte damals auch Blickweiler,
Biesingen, Aßweiler, Seelbach und Ballweiler.
29 Heute Amtsgerichtsgefängnis.
W) Ein Exemplar derselben ist im Wollschen Nachlaß
vorfindlich.
26) In Blieskastel: Imhof, zugleich Organist; er soll
den Titel „Rektor“ geführt haben und aus Luxemburg
stammen.
27) Dekret vom 13. Juli 1782.