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vergeblich an der Pulvermühle daselbst und lehnt
sich zuletzt, von Müdigkeit überwältigt, an eine Türe,
welche sie als Mauer eines Hauses vermeinte.
Plötzlich weicht diese Stütze, die Reichsgräfin fällt
rückwärts in — einen Haufen frischen Klees, und
wohltuende Wärme umgibt sie. Aber bleiben darf
sie im Stalle nichtt Was würde denn die Vieh—
magd tun, die nun bald kommen konnte! Weiter
denn in Gottes Namen!
Die nahe Pulvermühle mit ihrem Geklapper
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empfangen. Aber fremde Arbeiter sind im Hause;
vor Verrat ist man nicht sicher! Ob sie nicht zum
Hause ihres Gärtners nach Niederwürzbach wolle?
Doch — da fällt der Pulvermüllerin ein, daß ja
heute (21. Mai) die Philippsburg bei Niederwürz—
bach nach Warianne durchsucht werden solleꝰi) und
alle Bauern aufgeboten seien zu streifenden Pa—
trouillen. Die Chaussee wird sich also bald beleben.
Die Gräfin weiß aber keinen andern Weg als diese
Landstraße. Da verfällt ihre findige Gastgeberin
auf den jungen Dorfschullehrer Jakob Kieferdẽ?); der
werde ein sicherer Führer durch Gebüsch und Sumpf
sein. Also wird er gerufen, Marianne nimmt
Schuhe von ihrer Wirtin, und nun geht's auf Um—
wegen in das Dorf Niederwürzbach, in dem die
Gräfin so oft geweilt, um dessen herrliche Weiher
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Worgenpracht, aber ihre Herrin die Reichsgräfin,
eine bäuerliche Magd, pocht um Einlaß — bei dem