Full text : Marianne von der Leyen, geb. v. Dalberg, die "Große Reichsgräfin" des Westrichs

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„kratie eine Stütze, der priesterliche Fanatismus
„einen Halt, das Volk einen Feind; es bildete
sich eine Liga zwischen allen Thronen ... ster—
„reich, Preußen, Böhmen, Ungarn, Holland, Eng—
„land erklärten der Vepublik offen, daß sie dieselbe
„als ihren Feind betrachteten; das Deutsche Veich
„zögerte nicht, gleicher Gesinnung Ausdruck zu geben,
„indem die mächtigern Fürsten der Entscheidung
„des Reichssstages von Regensburg Folge leisteten.“
„Einzelne von seinen Zaunkönigen aber taten
„ihre Schritte mit mehr Kunst, diejenigen nämlich,
„welche den französischen Heeren näher lagen und
„eher von Strafe ereilt werden konnten; sie wußten
„unter dem Deckmantel der Neutralität mit größerer
„Falschheit sowohl dem, was ihnen ihr Haß gegen
„die französische Nation eingab, Genüge zu leisten
„als auch dem, was die Klugheit von ihnen
„erwartete. Sie wurden die Spione ihrer Bundes⸗
brüder und vermaßen sich auf diese Weise, den
„Schutz, den sie von den Franzosen empfangen
‚sollten, gegen die Schützer auszunützen.“
„Das ist die Rolle, die zu spielen der Fürst
‚von Nassau, die Gräfin von der Leyen und ihre
„Familien sich nicht entblödeten: Während des
„Aufenthaltes der französischen Truppen in den
Territorien von Saarbrücken und Blieskastel ver—
‚breiteten sie entweder in Person oder durch ihre
„Agenten die aufregendsten Gerüchte, die dazu
„angetan gewesen wären, Unruhe und Mutlosig-‚keit
 unter die Truppen zu tragen, wenn sie nicht
            
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