Full text : Heimatkunde des Regierungsbezirkes Trier und des Saargebietes

88

ruch Montelgir. Sie liegen auf einem steilen, auf drei Seiten
ioch von der Saar umflossenen Berge und sind ein sehr beliebtes
cht⸗ dZiel der Ausflügler. Besckkingen a. d. Saar hat eine
ten Schraubenfabrik, die etwa 1000 Arbeiter beschäftigt und die
7 Wike Fabrik ihrer Art in Deutschland ist. In der Nähe
ern, des Marktortes Wadern liegt das Rittergut Dagstuhl
zelt nit der alten Burgruine Dagstuhl. Loshe im am Losheimer
Bach wird 896 zum erstenmal genannt; schon damals führte eine
Straße von Losheim nach Trier. Mich elbach war ehedem
ein Ia Reichsdorf und stand als solches unmittelbar unter
dem Kaiser.

die
reis
Die
mit
ach⸗
rzig
gen
eis,
en
dt,
Mm⸗

839. Der Kreis Saarlouis.
Der Kreis Saarlouis liegt zu beiden Seiten der Saar.
Der östliche Teil gehört der Berglande an; auch das west—
liche Ufer der Saar ist von Bergland begleitet, dessen
Ränder steil nach der Saar hin abfallen. Zu beiden Seiten
der Saar bleibt ein breites, fruchtbares Tal frei. Das
stlima, das im allgemeinen günstig ist, weist keine bedeu—
tenden Unterschiede auf. Der Boden ist im ganzen sehr
fruchtbar und wird mehr als zur Hälfte beackert; nicht
gerade ist mit Wald bedeckt. Man kann in dem Kreise
vier Landschaften unterscheiden: 1. den Südrand, 2. das
Saartal, 3. den Saargau, 4. das Primstal und seine Um—
gebung. Der Südrand liegt auf der Grenze des Kreises
Saarbrücken. Hier beginnt das Saarkohlenbecken, weshalb
da große Kohlengruben sind, so in Hoͤstenbach, Ensdorf,
Griesborn und Schwalbach. Die Bewohner dieser Gegend
sind vorwiegend Bergleute. Das Saartal dient haupt—
sächlich der Industrie und hat die dichteste Bevölkerung
des ganzen Kreises. Am fruchtbarsten ist der Saar⸗
gau., der westlich der Saar liegt. Er enthält Kalkboden
und eignet sich vorzüglich zum Anbau von Weizen. Daher
treiben die Leute da ausschließlich Ackerbau, was von
keiner anderen Gegend des Kreises zutrifft. Lisdorf
st wegen seines umfangreichen Gemüsebaues bekannt.
Es versieht nicht nur den Saarlouiser und Dillinger, sondern
auch den Saarbrücker Markt und das angrenzende Kohlen—
gebiet mit Gemüse. Die Bewohner Lisdorfs heißen im
Volksmund „Kappesbauern“. Auch in der Landschaft

ren
her
sie
Die
ien
aut
pa⸗
ine
vei
u
e⸗
ne
eit
in⸗
cte
er⸗
ar
id.
n⸗
en
28
ch
9

8
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.