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Die Höhenzüge tragen größtenteils schöne Wal—
dungen. Der Laubwald herrscht vor und bildet durchweg
schöne Bestände. Die größten Staatsforsten sind
der Karlsbrunner, der Saarbrücker, der Fischbacher und
der Neunkircher Forst. Ausgedehnte Gemeindewaldungen
besitzen das Stift St. Arnual bei Saarbrücken und die
Stadt Saarbrücken.
2. Bergbau. Die reichen Steinkohlenlager an der
Saar sind die Grundlage eines bedeutenden Kohlenbergbausees
geworden. Von den festgestellten 200 Kohlen—
schichten, die man Flöze nennt, besitzen 88 die zum
Abbau erforderliche Dicke oder Mächtigkeit von etwa Tm.
Würden sämtliche übereinanderliegenden Flöze, die durch
mächtige Gesteinsschichten voneinander getrennt sind, auf—
einander liegen, so bildeten sie eine Schicht von 82 m Höhe.
Die tiefsten Flöze liegen mehr als 1000 m unter dem Erd—
boden, während die obersten an einzelnen Stellen an Tag
kommen. Die zahlreichen Steinkohlenbergwerke oder
Kohlengruben, die bisher bis auf die Gruben Hostenbach
und Frankenholz preußisches oder bayerisches Staatseigen⸗
tum waren, sind durch den Friedensvertrag mit den dazu
gehörigen Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen in den
Besitz Frankreichs übergegangen. An den Saargruben
sind etwa 55000 Bergleute beschäftigt. Vor 60 Jahren
betrug ihre Zahl kaum den vierten Teil davon und vor
100 Jahren erst 1000 Mann. Während 1816 nur 100 000
Tonnen gefördert wurden, betrug im Jahre 1860 die
Förderung bereits 2 Millionen, 1913 aber schon 13 Millionen
Tonnen. Die Gesamtkohlenmenge im Saar—
gebiet soll über 4 Milliarden Tonnen betragen, sodaß der
Vorrat bei gleichmäßiger Förderung in dem heutigen
Umfang noch etwa 350 Jahre reichen würde. Das Haupt—
kohlengebiet reicht von der Saar bis nach Neunkirchen.
Die in den Gruben gewonnenen Kohlen finden ber—
schiedene VBerwendung. Man gebraucht sie in den
Hochöfen der Eisenhütten zum Schmelzen der Erze und zur
Erzeugung von Eisen und Stahl, in den andern Fabriken
und bei den Eisenbahnen als Betriebsstoff, ferner in den