Full text : Heimatkunde des Regierungsbezirkes Trier und des Saargebietes

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die Westpfalz umfaßt, in den pfälzischen Teil des Saar—
gebietes hinein. Nach Westen geht es in das lothrin—
gische Hügel-z und Stufenland über, während
es sich im Norden an den Hochwald anlehnt.
Das Hügelland des Saarbeckens wird durch die Täler
der Saar und ihrer Zuflüsse in mehrere Höhenzüge
zergliedert. Der wichtigste derselben ist der Köller-—
taler Wald mit der Göttelborner Höhe (444m)
und dem Wackenhübel (418 w). An der Nordgrenze
steigt der Boden im vielbesuchten Schaumberg bei
Tholey bis zu 570 m an. Der Höhenzug links der Saar
heißt Warndt. Größere Ebenen finden sich nur
im Tale der Saar.
2. Gewässer. Das Hauptgewässer, die Saar,
kommt aus Lothringen und tritt bei Saargemünd an das
Saargebiet heran. Sie hat zunächst nördliche Richtung und
bildet bis Güdingen die Grenze gegen Lathringen. Bei
Saarbrücken wendet sie sich nach Westen, bei Völklingen
nach Nordwesten und durchfließt in einem schönen und
meist breiten Tal den westlichen Teil des Gebiets, das sie
unterhalb Mettlach verläßt, um nach Norden der Mosel
zuzustreben. Die Saar empfängtrescht s die vielgewundene
Blies, den Scheidterbach, den Sulzbach, den Fischbach,
den Köllerbach und die Prims, links die Rossel mit dem
Lauterbach, die Bist und die Nied.
Die Blies, welche den ganzen Osten des Saargebietes
in südlicher Richtung durchfließt, hat nahe der Birkenfelder
Grenze ihre Quelle und bildet auf dem westlich gerichteten
Unterlauf die Grenze gegen Lothringen. Sie ist zeitweise
ein wildes Gewässer, berührt die Otte St. Wendel, Ott—
weiler, Neunkirchen und Blieskastel und mündet bei Saar—
gemünd. Der Scheidterbach entspringt bei Spiesen
im Kreise Ottweiler, fließt durch St. Jugbert und mündet
bei Brebach. Der Sulzbach, der von Bildstock kommt,
durchfließt ein sehr kohlen- und gewerbreiches Gebiet und
vereinigt sich in Saarbrücken mit der Saar. An ihm liegen
Friedrichstal, Sulzbach und Dudweiler. Fast parallel zu
ihm eilt der Fischbach, von Merchweiler kommend, der
            
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