Full text : Heimatkunde des Regierungsbezirkes Trier und des Saargebietes

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Kreise Bernkastel und ergießt sich unterhalb Dil—
lingen in die Saar. Die Nied, die bei Niedaltdorf
in Lothringen entspringt, vereinigt sich bei Rehlingen
mit der Saar. Die Leuk, die mit ihrem ganzen Laufe
dem Kreise Saarburg angehört, mündet bei Saarburg.

816. Die Eifel.
1. Lage und Teile der Eifel. Auf der linken Seite
der Mosel erhebt sich das ausgedehnte Gebirgsland der
Eifel. Sie ist vielfach eine einförmige Hochfläche mit
tief eingeschnittenen Tälern. Dennoch zeigt sie stellenweise
große landschaftliche Schönheit. Man unter—
scheidet darin mehrere Teile. Zu nennen sind das Maifeld,
die Hohe Eifel, die vulkanische Eifel und die Schneeifel.
Das fruchtbare und obstreiche Maifeld liegt im
Regierungsbezirk Coblenz zwischen den Städten Coblenz,
Andernach, Mayen und Münstermaifeld. Es ist der nied—
rigste und mildeste Teil der Eifel und wird von der Nette
durchströnt. Die Hohe Eifel, welche die höchsten
Eifelberge enthält, liegt größtenteils im Regierungsbezirke
Coblenz und reicht bis zur Kyll. Ihr höchster Punkt ist die
HoheAcht, 760m. Andere Berge sind die Rür burg
(699m) und der Hochkelberg (670m). Westlich von
dem Oberlauf der Prüm liegt die Schneeifel oder
Schneifel. Sie ist der rauheste und ödeste Teil der
Eifel und bildet eine Hochfläche von 500 m Höhe ohne
bedeutende Erhebungen. Der Wald bedeckt einen großen
Teil des Gebietes; auch Heide kommt vielfach vor. Die
kleinen Ortschaften liegen weit auseinander, da die Gegend
dünn bevölkert ist. Nördlich der Schneeeifel breitet sich der
Zitterwald aus, von dem fast alle Eifelgewässer her—
kommen. Diese haben kaltes Wasser und sind meist fischreich.
Welches sind die wichtigsten Flüsse der Eifel? (Karte).
—A
würdig sind die seit undenklichen Zeiten erloschenen zahl—
reichen Vulkane oder feuerspeienden Berge in der
vulkanischen Eifel, die sich südlich der Hocheifel
zur Mosel und östlich zum Rhein ausbreitet. Die hier einst
            
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