Full text : Heimatkunde des Regierungsbezirkes Trier und des Saargebietes

35

ch
at
n⸗
n,
n,
m
d.
sel
Lir
nd
die
en

nd
ßzt.
rks
es
sie
n.
in.
L⸗
1*
er
it⸗

2r

springt und) in östlichem Laufe das ganze Luxemburger
Land durchschneidet. Ihr Tal ist ziemlich breit und fruchtbar.
Von den vielen Ortschaften darin ist außer Wallen—
dorf und Bollendorf das luxemburgische Städtchen
Echternach zu nennen. Von Wasserbillig ab durchfließt
die Mosel den Regierungsbezirk in nordöstlicher Richtung
und teilt ihn in zwei fast gleiche Teile. Sie durchströmt
ein schönes und fruchtbares Tal, das beiderseits von hohen
Bergen eingeschlossen ist. Diese sind ober- und unterhalb
der Stadt Trier etwas vom Flusse entfernt, wodurch
ein breites Tal entsteht. Dieses zeichnet sich durch große
Fruchtbarkeit aus und bringt viel Getreide, Gartenfrüͤchte,
Obst und Wein hervor. Noch ehe die Mosel Trier erreicht,
nimmt sie auf der rechten Seite (bei Con z) die Saar
auf. Trier ist der Hauptort des Regierungsbezirks und eine
der ältesten Städte unsers deutschen Vaterlandes. (Vgl.
5—36.) Von Trier ab wird die Mosel mit Dampfschiffen
befahren. Bald wird sie wieder durch zwei größere Flüsse,
die Ruwer und die Kyll, verstärkt. Die Ru wer (auf der
rechten Seite) entspringt bei Reinsfeld (im Landkreise
Trier), fließt auf ihrem Unterlauf durch ein obst⸗ und wein—
reiches Tal und ergießt sich bei dem gleichnamigen Orte
in die Mosel. Die Kyll hat ihre Quelle im Losheimer
Walde (Regierungsbezirk Aachen) und durchweg südliche
Richtung. Ihr Tal ist im Unterlauf eng und von hohen,
reich bewaldeten Bergen begrenzt. Durch das Kylltal
führt die Eifelbahn (von Trier nach Cöln), welche mehrfach
durch Tunnels geht und so die Krümmungen des viel—
gewundenen Flusses abschneidet. Die Kyll mündet unter—
halb Ehrang; an ihr liegen auch Gerolstein und
Kyllburg. Sie verbindet die Kreise Prüm, Daun und
Bitburg mit dem Mosellande.
Unterhalb Schwe ich wird das Moseltal wieder eng.
Die manchmal steil ansteigenden Schieferberge treten
nahe an den Fluß heran. Sie nötigen ihn oft, seine Rich—
tung zu ändern und in einem großen Bogen den Berg
zu Amfließen. Deshalb macht die Mosel viele Krüm—
mungen, und es hat manchmal den Anschein, als ob diese
ge
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.