Full text : Heimatkunde des Regierungsbezirkes Trier und des Saargebietes

27

fte
en

sse.
ng
sch
ng
n!
en
die
hr⸗
ten
zo⸗
en

er⸗
er
ite
nd,
on
det
ge

)2
n⸗
sd,
nd
of
uat,
ꝛm
*

o2 7

segune unserer Heimat und der Landbewohner über⸗
aupt.
bb) Bergbau. Die mineralischen Stoffe, die der
Mensch gebraucht, liegen zum Teil nahe an der Oberfläche
der Erde, wie Steine, Sand, Lehm, Ton; teils findet man
sie tief im Innern, wie die Steinkohlen und Erze. Erstere
können leicht gewonnen werden. So werden Kalk- und
Bausteine in den Steinbrüchen gebrochen, Sand, Lehm
und Ton in Sand⸗, Lehm- und Tongruben gegraben.
Diese Gruben und Steinbrüche befinden sich an der Ober⸗
fläche der Erde; man sagt: sie liegen an Tag. Daher ge—
winnt man diese Stoffe durch Tagbau.
Die wertvollen Mineralien im Innern der Erde, wie
Eisen, Gold, Silber, Steinkohlen, Salz usw., sind schwerer
zu gewinnen. Um zu ihnen zu gelangen, gräbt man eine
senkrechte Offnung tief in die Erde, Schacht genannt.
Damit die Wände des Schachtes nicht zusammenstürzen,
wird er ausgezimmert. Vom Schacht aus werden wage—
rechte Gänge angelegt, die Stolhen heißen und sich wie
die Straßen einer Stadt nach allen Richtungen verzweigen.
Man stützt die Stollen mit Grubenholz ab, damit sie nicht
niederbrechen und den Arbeitern Gefahr bringen. Sie
führen zu den Stellen, wo die gesuchten Mineralien lagern.
Nachdem diese losgelöst und auf Wagen geladen sind,
werden letztere auf Schienen nach dem Schacht gefahren
und durch große Maschinen auf dem Förderkorb ans Tages⸗
licht gebracht. Diese Art der Gewinnung mineralischer
Schähße nenut man Ber gbau. EKine solche Anlage heißt
Bergwerk oder einfach Grube. Die Leute, die in
den Bergwerken arbeiten, heißen Bergleute. Sie
werden durch Steiger bei der Arbeit beaufsichtigt. Die
tägliche Arbeitszeit des Bergmanns nennt man Schicht.
Sein Gruß lautet: „Glück auf!“ Die Arbeit der Bergleute
ist sehr muüͤhsam und gefährlich. Da in den Bergwerken
biele Leute Arbeit und Verdienst finden, so sind solche
Gegenden meistens sehr dicht bevölkert.
72. Rohstoffe und Gewerbtätigkeit. a) Roh—
stoffe. Manche Stoffe, die das Tier-, Pflanzen⸗ und
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.