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öffentlichen Dienst versehen. Dafür bekommen sie Gehalt.
Beispiele.)
. ESorge für das leibliche Wohl der Bürger.
Früher nahmen die Leute das Wasser zum Trinken und
Kochen aus einem Brunnen. Es mußte in einem Eimer in
die Küche getragen werden. Das Wasser war aber manch⸗
mal unsauder und zum Trinken nicht gut. So kam es vor,
daß Leute durch solches Wasser krank wurden und sogar
gestorben sind. Um besseres Wasser zu bekommen, hat man
hier eine Wasserleitung gebaut. Dadurch wird
das Wasser gesammelt, gereinigt und in ein großes Sammel⸗
hbecken gepumpt. Das liegt ziemlich hoch oberhalb der
Stadt.“ Von da führt ein weites Rohr durch den
Voden nach der Stadt. Andere Rohre leiten das Wasser
durch die Straßen. Durch dünne Bleirohre gelangt es in
die einzelnen Häuser bis zum obersten Stockwerk. Es ist
jetzt sehr bequem, Wasser zu bekommen; man braucht
naͤmlich nur einen Kranen aufzudrehen uͤnd ein Gefäß
darunter zu halten. Beim Spuͤlen und Waschen gibt es
schmutziges Wasser. Das hat man früher vielfach auf die
Etraße geschuttet. Jetzt wird dieses Wasser durch ein Rohr
qufgefangen und in einen Kanal geleitet, der tief unter
der“ Oberfläche der Straße liegt; auch das Regenwasser
wird ihm zugeleitet. Vor einigen Jahren wurde hier auch
ein großes Schhacht haus gebaut. Alle Metzger müssen
ihr Vieh darin schlachten. Das Fleisch wird genau unter⸗
suͤcht und in Kühlzellen aufbewahrt. So bleibt es frisch
und gut. Fleisch von kranken Tieren darf nicht verkauft
werden. Oberhalb der Stadt befindet sich eine Bade⸗
anstalt. Sie wird im Sommer von groß und
klein viel besucht.
Leute, die schwer krank sind, bringt man in das
Krankenhaus. Dort werden sie täglich vom Arzte
besucht und von Krankenschwestern sorgfältig und liebevoll
gepflegt. Für alles ist da gesorgt. Niemand kann die
Kranken so gut pflegen, wie es im Krankenhause geschieht.
Bei der Stadt legt imitten im Walde die Lungenheitftätte.
Hier suchen Vungenkranke Heilung. Arzt⸗