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nicht besuchen. Woran erkennt man es? Es gibt auch Dörfer,
deren Bewohner fast alle in Bergwerken oder Fabriken
arbeiten. Ju diesen Dörfern sind die Häuser meist klein.
Scheunen und Ställe findet man dort selten wohl aber
kleine Gemüsegärten. Warum?
“5. Lebensbedürfnisse und Erwerbsquellen. Zum
Leben bedurfen wir mancherlei, namentlich Nah⸗
rung, Kleidung und Wohnung. Diese Sachen sind daher
Febensbedürfnisse. Nennt solche! Wie be⸗
fommen wir die Nahrungsmittel? die Kleider? die Wohn⸗
häuser? Was die Menschen zu ihrer Nahrung, Kleidung
und Wohnung nötig haben, erhalten sie nicht von selbst.
Daher müssen sie Nutzpflanzen anbauen und nützliche
Tiere halten und pflegen. Das tut der Landmann, der
daher auf Ackerbau und Viehzucht angewiesen ist. Manches
muß der Landmann aber auch kaufen, so die Kleiderstoffe.
Was sonst noch? Dazu muß er aber Geld haben. Das
befommt er dadurch, daß er einen Teil von dem verkauft,
was er auf dem Felde oder im Viehstalle zieht, wie Getreide,
Kartoffeln, Obst, Vieh u. a. Von dem Gelde, das er auf
diese Weise löst, kauft er sich, was er nötig hat. Wer alles
kaufen muß (wie viele Arbeiter), muß eine Beschäftigung
wahlen, wodurch er möglichst viel Geld verdient. Die
Arbeiter, Handwerker und Tagelöhner können das ver⸗
diente Geld nicht behalten, sondern müssen Kleider und
Lebensmittlel dafür kaufen. Durch ihre Beschäftigung
müssen sie sich das er wer ben,, was sie zum Leben
notwendig haben. Daher nennt man solche Beschäftigungen
auch Erwerbsquellen.
v“6. Religion. Die Bewohner von hier sind Katho⸗
liken; sie sind ihrer Religion nach katyo lisch. In
andern Drien (wo ) gibt es auch Protestanten und Juden.
Hier wohnt auch ein Pfarrer, der an Sonun⸗ und Werklagen
in unserer Kirche den Gottesdienst hält. N. ist ein Pfarr⸗
ort umd unsere Kirche eine Pfarrkirche. Beschrei⸗
bung derselben) Sonntags kommen auch Leute von an⸗
dern Dbrfern hierher zur Kirche. Diese Orte haben keinen
eigenen Pfarrer; sie sind Filialen von N. Wieviel