Full text : Heimatkunde des Regierungsbezirkes Trier und des Saargebietes

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3. Der große Schöpfer der Sternenwelt. Erde
Sonne, Mond und Sterne schweben im unermeßlichen
himmelsraume und sind daher Himmelskörper.
Dder liebe Gott hat sie ins Dasein gerufen und ihnen ihre
Bahnen gezeigt, die sie unfehlbar wandeln, so lange es ihm
gefaͤllt. Sie sind ein herrliches Zeugnis der Allmacht,
Weisheit und Güte des Weltenschöpfers und veranlassen
uns, mit dem Psalmisten auszurufen: „Die Himmel er⸗
zählen die Herrlichkeit Gottes, und das Firmament ver⸗
fündet die Werke seiner Hände.“ (Ps. 18, 2.)

V. Zur Geschichte des Regierungs⸗
bezirks Trier.

F 50. Einzelbilder aus der trierischen Geschichte.

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1. Unterwerfung des trierischen Landes durch die
Römer. Etwa 50 Jahre vor Christi Geburt fiel der römische
Feldherr Julius Cäsar mit einem großen Heere in das
frierische Land ein, um es zu erobern. Die Trierer wehrten
sich zwar tapfer, sie mußten sich aber schließlich doch unter⸗
werfen. Römische Soldaten besetzten das Land. Mehrmals
versuchten die Trierer, sich vom Joche der Römer zu be—
freien; es gelang ihnen aber nicht. Römische Bürger
siedelten sich in dem unterworfenen Lande an, in dem es
bald viele römische Landhäuser gab. Große Heerstraßen,
die durch Kastelle geschützt waren, durchzogen das Land.
2. Entwickelung der Stadt Trier. Trier entwickelte
sich rasch zu einer bedeutenden Stadt; es hieß auch das zweite
Rom. Gegen Ende des 3. Jahrhunderts wurde es Sitz
des römischen Kaisers; auch zahlreiche hohe und niedere
Beamten wohnten da. Die Stadt wurde mit prächtigen
Gebäuden ausgestattet, von denen noch Überreste vorhanden
sind. Genannt seien das Amphitheater, der Kaiserpalast,
die Basilika und die römischen Bäder. Trier war durch eine
            
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