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diè längste Nacht. Die Sonne steht mittags am tiefsten im
ganzen Jahr. Sie wendet sich von jetzt wieder all—
mählich nach Norden. Daher ist der 21. Dezember der
Tag der Winter-Sonnenwende. Die Tage
nehmen nun wieder zu, bis am 21. März, dem Schluß des
Winters, Tag- und Nachtbogen wieder gleich lang sind.
Im Winter fallen die Sonnenstrahlen noch schräger auf
als im Herbste. Es ist sehr kalt; alles starrt in Schnee und
Eis. Die Erde ruht und sammelt frische Kraft zu neuem
Leben. Der Jugend gewährt der Winter manche Freude.
5. Das Jahr. Frühling, Sommer, Herbst und Winter
nennt man die vier Jahreszeiten. Sie machen
zusammen ein Jahr aus. In dieser Zeit vollzieht sich
einmal der Wechsel der Jahreszeiten. Das Jahr hat
auch 12 Monate. Diese heißen: Januar, Februar,
März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober,
November und Dezember. (Dauer der einzelnen Monate
und ihre Verteilung auf die Jahreszeiten. Sommer- und
Winterhalbjahr.)
848. Der Mond und seine Lichtgestalten.
1. Der Mond und seine tägliche Bewegung. Außer
der Sonne sehen wir am Himmel den Mond, der häufig die
Nacht erhellt. Er erscheint unserm Auge etwa so groß wie
die Sonne. Von dieser empfängt er auch sein Licht. Es ist
viel blasser und milder als das grelle Sonnenlicht, so daß
man mit bloßem Auge in den Mond hineinsehen kann.
Er geht, wie die Sonne, täglich im Osten auf und im Westen
unter. Auch er beschreibt einen Kreis am Himmelsgewölbe,
der aus einem Tag- und einem Nachtbogen besteht. Diese
sind an den einzelnen Tagen ebenso verschieden wie die der
Sonne. Dagegen erfolgen Auf- und Untergang des Mondes
zu den verschiedensten Tageszeiten. Das kommt daher, weil
er zu seiner Bahn um die Erde nicht wie die Sonne
24 Stunden, sondern etwa eine Stunde mehr gebraucht.
Der Mond geht daher jeden Tag fast eine Stunde später
auf und unter.