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846. Die Tageszeiten; Tag und Nacht.
4. Die Tageszeiten. Am Zimmel scheint die
Sonne. Sie geht morgens am östlichen Horizont auf.
Schon vorher röten ihre Strahlen Himmel und Wolken.
Das ist das Morgenrot. Allmählich wird es heller
und beim Aufgang der Sonne endlich Tag. Der Über—
gang von der Dunkelheit zum Tageslicht heißt Morgendämmerung.
Nach dem Aufgang steigt die Sonne am Himmel immer
höher empor. Mittags steht sie am höchsten. Dann
sinkt sie wieder, und abends geht sie am westlichen
Horizont unter. Dann färbt sie den Himmel oft nochmals
rot; das ist das Abendrot. Es wird allmählich dunkel;
die Nacht beginnt. Der Übergang des Tages in die
Nacht heißt Abenddämmerung. Die Mitte der
Nacht nennt man Mitternacht. Die Zeit von einem
Sonnenaufgang bis zum nächsten ist ein Tag. In diesem
unterscheidet man vier Tages zeiten: Morgen, Mittag,
Abend und Mitternacht. Dazwischen liegen Vormittag,
Nachmittag, Vormitternacht und Nachmitternacht. Wo steht
die Sonne zu jeder Tageszeit? Ein Tag hat 24 Stunden,
eine Stunde 60 Minuten und eine Minute 60 Sekunden.
Die Uhr gibt uns die Zeit an.
2. Tag⸗ und Nachtbogen. Die Sonne beschreibt
während des Tages am Himmel einen Kreisbogen, den
Tagbogen. Am Mittag steht sie in der Mitte desselben.
Die erste Hälfte des Tagbogens legt sie am Vormittag, die
indere am Nachmittag zurück. Der Tagbogen ist nicht
immer gleich lang; am 21. Juni ist er am lüngsten, am
21. Dezember am kürzesten. Darum haben wir an jenem
Datum den längsten Tag (16 Stunden), an diesem den
kürzesten (8 Stunden).
Während der Nacht setzt die Sonne ihren Weg am
unsichtbaren Teile des Himmels fort und beschreibt den
NRachtbogen. Der Tagbogen und der Nachtbogen
bilden zusammen einen vollständigen Kreis. Je größer der
Tagbogen ist, desto kleiner ist der Nachtbogen und um—
Schiffels, Heimattunde von Trier. 7. Aufl