95 —
zu.
ich
n:
ar⸗
ert
nd
e),
ir⸗
n
n.
in
i,
—
st
en
ile
n.
us
.)
er
en
—
il;
er
uu
1⸗
d
e
9
baren Bliesgau angehört. Prächtige Waldungen dehnen
sich besonders bei dem Dorfe Kirkel-Neuhäusel aus. Im
Norden der Landschaft befinden sich in waldiger Gegend
die letzten Steinkohlengruben des Saargebietes, Bexbach
und Frankenholz (letztere am Südabhang des Höcher—
berges.) Hier ist die Landwirtschaft weniger bedeutend;
dafür findet man dort volkreiche, reinliche und wohlgepflegté
Bergmannsdörfer.
In wiesenreichem Tal durchzieht in nordsüdlicher
Richtung die Blies den Kreis. Von links her fließt ihr
der Er bach zu. Am Höcherberg entspringt außer den
Bliesbächen des Kreises auch der Glan, der nach kurzem
dauf in östlicher Richtung den Kreis verläßt und der Nahe
zustrebt.
Der Kreis weist ein dichtes Eisenbahnnetz auf, dessen
Linien sämtlich in Homburg zusammenlaufen: 1. Neun⸗
kirchen ⸗¶Homburg Kaiserslautern, 2. Homburg —St. Ing⸗
bert, 3. Homburg —Saargemünd, 4 Homburg — Zwei—
brücken, 5. Homburg —Münster a. Stein.
Außer der Stadt Homburg gehören 9 Gemeinden mit
23 000 E. zum Saargebiet.
Hauptort und Kreisstadt (Bezirksamt) ist Homburg
9500 E.) an der Ostgrenze, sehr schön am Fuße des Schloß—
berges und am Rande des „Landstuhler Bruches“ gelegen.
domburg wird schon zur Zeit des großen Frankenkaisers Kari
zenannt. Auf dem nahen, jetzt bewaldeten Schloßberg, dem
„Karlsberg“, stand das Stammschloß der Grafen von Homburg
aus dem 12. Jahrhundert. Die Stadt hat verschiedene höhere
Schulen und ein Amtsgericht, eine Überlandzentraͤle (elektrisches
Fraftwerk), einige Fabrikanlagen und Bierbrauereien. Sech—
Bahnlinien machen es zu einem wichtigen Eisenbahnknotenpuntt,
veshalb hier ein reger Verkehr herrscht. Ein großer Ort ist auch
Oberber bach Aboo E.) in dessen Nahe die Grube Berbach
liegt. Etwas weiter nach Norden liegt die frühere Privatgrube
Frankenholz (am Höcherberg).
Zum Saargebiet gehört noch ein schmaler Landstreifen
— ——
ländlichen Gemeinden und 8000 E., der zum Bezirk Homburg
geschlagen wurde.