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Tiefenlage
und der Beschaffenheit der über demselben
jegenden Gebirgsschichten.
Stehen die Schichten des Steinkohlengebirges bis zu
Tage an und sind sie noch nicht durch einen
früheren Abbau zerbrochen oder zerstückelt worden.
dann machen sich die ersten nachweisbaren Senkungen
an Tage geltend, bei einer Teufenlage des Abbaues
bis zu ungefähr 200 m in der Zeit von 2 bis 4 Monaten,
in Teufenlagen von ungefähr 200 bis 400 m in 4 bis 6
Monaten und bei Teufenlagen von 400 bis 600 m in 6
bis 8 Monaten. Sind die Schichten des Steinkohlengebirges
schon durch einen früheren Abbau zerbrochen
und zerstückelt worden, dann treten im ersten Falle
die Senkungen schon in wenigen Wochen, im letzteren
Falle in ungefähr 1 bis 2 Monaten früher ein.
20. Diluviale und alluviale Ablagerungen über dem Steinkohlengebirge
von geringerer Mächtigkeit folgen sofor'
. den Senkungen desselben.
21. Die über dem Steinkohlengebirge diskordant aufgelagerten
Buntsandsteinschichten von mehr als 10 m
Mächtigkeit folgen nicht unmittelbar dessen Einwirkungen.
Erst wenn in diesem Senkungen bis gegen 20
cm eingetreten sind, machen sich vielfach die ersten
Bewegungen in Buntsandstein geltend, der zunächst
in großen Schollen bricht.
Allgemein muß angenommen werden, daß die Auswirkungen
eines Abbaufeldes in Buntsandsteinschichten
sich später bemerkbar machen und auch länger andauern
als im Steinkohlengebirge, daß sie oft ganz
plötzlich in Form von Tagebrüchen oder Erdspalten
auftreten, die sich über das ganze Abbaufeld bis zu den
Abbaurändern hin erstrecken können.
23. Die einmal aufgetretenen Senkungen an Tage nehmen
allmählich zu und erreichen bei Teufenlagen der Abbaue
bis zu ungefähr 200 bis 300 m in 2 bis 3 Jahren.
bei größeren Teufenlagen in 3 bis 4 Jahren ihren gr6ößten
Betrag, um dann allmählich wieder abzunehmen.
Nach 4 Jahren treten in der Regel nur noch Senkungen
von einzelnen Zentimeter in ganz unregelmäßiger Zeitfolge
auf.
24. Die gesamte Senkungsperiode eines Abbaufeldes
dauert von der Einstellung des Abbaues an gerechnet