A
b) von deren mehr oder weniger geneigten Lage zur
Horizontalen,
c) von der Teufenlage und
A) von der Beschaffenheit der über den Hohlräumen
gelagerten Gebirgsschichten.
10. Der größte und am meisten beeinflussende Faktor ist
die Ausdehnung und die Höhe der entstandenen Hohlräume.
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11. Die mehr oder weniger geneigte Flözlage wirkt in der
Hauptsache nur insofern beeinflussend mit, als bei steieren
Flözlagen die Höhe der Hohlräume bei gleicher
Flächenausdehnung eines Abbaufeldes wächst.
12. Bei geringer Teufenlage der Abbaue ist die Beeinflussung
größer; sie tritt schneller ein als bei Abbauen
in größerer Teufe.
13. Mächtige über den Hohlräumen liegende Sandsteinund
Konglomeratschichten brechen nicht so leicht wie
Schiefertonschichten und beeinflussen dadurch das
Auswirken der Hohlräume nach Tage hin.
14. Je größer und höher die durch den Flözabbau geschaffenen
Hohlräume sind, desto größer ist das Maß
der Beeinflussung auf die Erdoberfläche.
Werden die Hohlräume zugesetzt, so vermindert sich
las Maß der Beeinflussung um so mehr, ie dichter die
Zusetzung erfolgt.
16. Dem Bergwerksbesitzer steht als einziges Mittel zur
Bekämpfung der Bergschäden an der Erdoberfläche,
das möglichst dichte Zusetzen der Hohlräume zur Verjügung.
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Das möglichst dichte Zusetzen der Hohlräume wird,
wenn die Flözlage es zuläßt, bei Anwendung von Spülversatz
mit Sandmassen erreicht, wenn dabei das
Spülgut recht bald nach der Auskohlung eingebracht
werden kann. .
Bei Anwendung des Spülversatzes entstehen an Tage
Höchstsenkungen von 10 bis 30 Prozent der abgebau-:en
Kohlenmächtigkeit. bei Anwendung von Strebder
Stoßbau 40 bis 60 Prozent und bei Anwendung
von Pfeilerbau ohne Versatz 60 bis 80 Prozent.
(9. Die Zeit der ersten Beeinflussung der Erdoberfläche
nach erfolgtem Abbau eines Flözes ist abhängig von
der Flächenausdehnung des Abbaufeldes, dessen Tie-