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oder in größerer Teufe geführt werden, beeinflußt mehr
der weniger die Erdoberfläche.
Die Beeinflussung der Erdoberfläche macht sich bemerkbar
durch:
a) Bodensenkungen,
b) Tagebrüche,
c) Erdspalten,
d) Erderschütterungen,
e) Verschiebungen von Gebirgsteilen und
f) Wasserentziehungen.
3. Bodensenkungen sind die gewöhnlichsten Folgen der
Abbaue. Sie treten bei allen Abbauarten und bei jeder
Teufenlage der Abbaue auf.
4. Tagebrüche können bei ausgedehnten Abbaufeldern
auf mächtigen Flözen, bei unvollständigem Bergeverversatz,
bei Teufenlagen bis zu ungefähr 120 m entstehen.
Auch einzelne Strecken in geringer Tiefenlage
bis zu ungefähr 50 m, können, wenn sie nicht mit Versatzmaterial
ausgefüllt worden sind, bei ihrem Zusam:
menbruche Tagebrüche hervorrufen.
5. Das Auftreten von Erdspalten ist beobachtet worden bis
zu Teufenlagen der Abbaue von 600 m und unter
Böschungswinkel bis zu 70% meistens parallel dem
Streichen der Flöze.
5. Erderschütterungen können bei plötzlichen Zusammenbrüchen
größerer Hohlräume eintreten. Im Saarbezirk
sind bemerkenswerte Erderschütterungen noch nicht
beobachtet worden.
/. Verschiebungen von Gebirgsteilen treten bei ausgedehnten
Abbauen und besonders dann auf, wenn mehrere
Flöze untereinander abgebaut werden.
;, Wasserentziehungen im Steinkohlengebirge treten nur
auf, bei Abbauen in nicht zu großen Teufenlagen und
oft auch nur vorübergehend. Dagegen können Abbaue
in Teufenlagen bis über 600 m noch schädigend auf die
Wasserzirkulation in den dem Steinkohlengebirge aufgelagerten
Buntsandsteinschichten einwirken.
). Die Größe der Beeinflussung der Erdoberfläche durch
die Abbaue ist abhängig:
a) von der Ausdehnung und Höhe der durch die Abbaue
in der Erde geschaffenen Hohlräume.