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nach Abbau eines Flözes in Teufenlagen von 100 bis 600 m und
bei einem Flözeinfallen von 10 bis 30°:
a) mit Pfeilerbau, also ohne besonderen Bergeversatz
60 bis 80 Prozent der Flözmächtigkeit,
b) mit Streb- oder Stoßbau, also mit vollständigem
Bergeversatz 40 bis 60 Prozent,
°) mit Spülversatz 10 bis 30 Prozent und
d) mit gemischtem Versatz, also mit Handversatz und
nachträglichem Spülversatz 30 bis 50 Prozent der
Flözmächtigkeit.
Die Unterschiede in den Maßen der Senkungen bei den
einzelnen Abbaumethoden sind hauptsächlich auf das mehr oder
ninder feste Zusetzen der Hohlräume zurückzuführen und auch
auf das teilweise Senken bezw. Brechen der hangenden Schichten
während der Einbringung des Versatzes. Bei dem Pfeilerbau
werden oft Berge, die in Aus- und Vorrichtungsstrecken
und beim Nachreißen und Verbauen von Strecken fallen, in die
ÄNohlräume gebracht, so daß beim Pfeilerbau ein ungleichmäßizes
Aussetzen der Hohlräume die Regel bildet.
Beim Streb- und Stoßbau finden sich über Tage die geingsten
Senkungen an den Stellen, an denen die Hohlräume
mit größerer Sorgfalt zugesetzt worden sind.
Bei Abbauen mit gemischtem Versatz, werden in bestimmten
örtlichen Lagen zur Vermeidung größerer Senkungen.
die früheren Pfeiler- und auch Strebbaue, soweit nicht ein vollständiges
Zusetzen der Hohlräume erfolgen konnte, nachträglich
mit Spülversatz ausgefüllt. Die Unterschiede in der Größe
der Senkungen beim Spülversatzverfahren sind einesteils auf
das mehr oder weniger gute Versatzmaterial, andernteils auch
darauf zurückzuführen, daß beim Einbringen des Versatzgutes
schon in den Hohlräumen starke Durchbiegungen der hangenden
Schichten stattgefunden haben.
Als bestes Versatzgut haben sich die Sandmassen aus den
Buntsandsteinschichten erwiesen und es konnten mit diesem
Versatzmaterial die Senkungen bis zu 10 Prozent der abgehbau-:en
Flözmächtigkeit herabgedrückt werden.
Bei ungefähren Feststellungen der bei einem zukünftigen
Flözabbau zu erwartenden größten Senkungen an Tage können
iolgende Unterlagen zu Grunde gelegt werden:
Ein Flöz von 1 m Kohlenmächtigkeit wird durch Abbau
mit Pfeilerbau eine Senkung von 60 bis 80 cm, mit Streb- oder
5Stoßbau eine solche von 40 bis 60 cm und mit Spülversatz eine