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zustellen. Durch diese Maßnahmen wurden in verschiedenen
Fällen Prozesse ferngehalten und gütliche Vereinbarungen mit
len Hausbesitzern getroffen.
Unstreitig wird. durch periodisch durchgeführte Höhenbestimmungen
das beste Tatsachenmaterial geschaffen zur Beurteilung
der Einwirkungen der Grubenbaue auf die Erdoberiläche
und der darauf errichteten Anlagen.
b) Tagebrüche.
Liegen ausgedehnte Abbaufelder mit hohen Hohlräumen
in geringen Tiefen bis zu ungefähr 120 m, dann entstehen mit
den Bodensenkungen oft auch Tagebrüche. Diese treten vielfach
ganz plötzlich teils vereinzelt, teils auch gruppenweise
auf, besonders in der Nähe des Ausgehenden. Noch heute.
reihen sich in den Saarbrücker Waldungen auf lange Strecken
hin, vielfach Trichter an Trichter, besonders dort, wo in frühe-‚en
Jahrzehnten mächtige Flöze ohne Bergeversatz nahe der
Frdoberfläche abgebaut wurden.
Nach dem Entstehen zeigen die Tagebrüche steile
Wände, die sich aber bald in Trichterform abböschen und ganz
besonders dann, wenn sie in den das Steinkohlengebirge bedeckenden
Buntsandsteinschichten oder in diluvialen oder
alluvialen Massen entstehen, da diese Massen leicht in den Abbau
hinunterfallen und bald einen ihren Massen entsprechenden
Böschungswinkel einnehmen. Atmosphärische Einflüsse tragen
oft zur Erweiterung der Trichter und zur Ausfüllung der unter
ihnen befindlichen Hohlräume bei.
Während bei ausgedehnten Abbaufeldern in der Regel
die Tagebrüche schon in den ersten Monaten oder Jahren nach
Schaffung der Hohlräume entstehen, können einzelne Strecken,
die nahe an Tage. vielleicht bis zu Teufen von 50 m liegen und
nicht mit Bergen zugesetzt oder in Eisenzimmerung oder Mauerung
gestellt sind, noch nach vielen Jahrzehnten Tagebrüche
hervorrufen. Es sind Fälle bekannt, in denen das Auftreten
solcher Tagebrüche über einzelnen Strecken erst nach 50 und
mehr Jahren- nach Abwurf derselben, -d. h.-der Zeit, in der die
Strecken nicht mehr zum Grubenbetriebe benutzt wurden, eriolgte.
c) Erdspalten.
Erdspalten und Erdrisse sind an Tage über Abbaufeldern
‚eobachtet worden. die eine Teufenlage bis zu 550 m haben