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Als Versatzgut kommt dort, wo das Steinkohlengebirge
vom Buntsandstein überlagert ist, dieser selbst in Frage, besonders
bei den Gruben, deren Schächte in ihrem oberen Teile
in diesem Gebirge stehen oder zu denen leicht eine Förderbahn
zebaut werden kann.
Der aus den EBuntsandsteinschichten gewonnene Sand
läßt sich leicht mit Wasser mischen und durch Wasser {forttragen.
Er gibt das beste Versatzmaterial ab und läßt das
Wasser schnell und in ziemlich klarem Zustande {fortfließen; erhärtet
bietet er von allen Versatzmaterialien dem Zusammendrücken
den größten Widerstand, so daß von ihm das Hanzende
am besten getragen wird. Wo die Entnahme des Versatzmaterials
nicht aus Buntsandsteinschichten oder diluvialen
oder alluvialen Ablagerungen von Sand und Kies entnommen
werden kann. kommen fieinkörnige Berge (Waschberge),
Kesselasche, zerstäubte Hochofenschlacken und dergleichen in
Betracht.
°) Die Lage der Hohlräume, ob horizontal oder geneigt.
{st ein Flöz horizontal gelagert, dann ist die Höhe des
Mohlraumes, d. i. der seigere Abstand des Daches des Flözes
von der Sohle, gleich der Mächtigkeit des Flözes.
Hat das Flöz eine geneigte Lage. so ist die Höhe stets
zrößer als die Mächtigkeit; sie nimmt mit dem größeren Fallwinkel
zu und berechnet sich, wenn die Flözmächtigkeit mit m
und Fallwinkel mit a bezeichnet wird, zu eos a} Sie nimmt bei
geringen Fallwinkeln nur gering zu und wird bei einer Flözmächtigkeit
von 1,20 m
bei einem Flözfallen von 10° = 1,22 m,
„ 209= 1.28 m,
„309 = 1,39 m,
“ „ „ „409 = 1,57 m.
Auch der Rauminhalt der Hohlräume nimmt bei dem geringen
Einfallen der Flöze von 10 bis 30 %, das im Saarrevier
vorherrschend ist, nicht bedeutend zu.
Bei einem Abbaufeld, dessen streichende Ausdehnung
300 m und das in der Richtung des Einfalls, söhliz gemessen
200 m beträgt, berechnet sich ein Rauminhalt bei 1.20 m Flözmächtigkeit:
bei söhliger Lage von 09 = 72000 chır,
einem Flözfallen von 10% = 73116 ..,
200 = 76 608
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