Full text : Die Bergschäden im Saarrevier

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in dem es sich befindet, nachdem der Autbruch und das Zusaminensetzen
 der Aufbruchmassen beendet ist und dem ursprünglich
 anstehenden Volumen des Dachgebirges wird als Volumennehrungskoeffizient
 bezeichnet.
In Folge dieser Volumenvermehrung muß in einer Zzewissen
 Höhe des Aufbruchs ein Moment eintreten, wo aller
leerer Bruchraum derart ausgefüllt ist, daß ein ferneres Nachrechen
 nicht mehr möglich ist, woraus gefolgert werden kann,
daß mit der zunehmenden Teufe des Abbaues die Bruchwirkunzen
 über Tage abnehmen und bei einer gewissen Teufe gleich
Nuli werden.
Diese Teufe, aus welcher ein Abbau nach Tage hin wirkungslos
 verläuft, wird die unschädliche Abbautiefe bezeichnet.
Im Saarbrücker Bezirk konnte eine solche Teufe noch nicht
jestgestellt werden. In allen Teufen bis zu 600 m machten sich
Dis jetzt Einwirkungen der Abbaue, nachdem sie eine bestimmte
 Ausdehnung angenommen hatten, an Tage bemerkbar,
zieichviel ob die überlagernden Gebirgsschichten schon durch
einen früheren Abbau aus ihrem Zusammenhang gerissen worden
 waren oder ob sie noch in ihrer ursprünglichen Lage
standen.

Leider konnte bis jetzt noch nicht festgestellt werden,
welche Größe eine Abbaufläche haben muß, um in einer bestimmten
 Teufenlage noch beeinflussend auf die Erdoberfläche
einzuwirken. Die in anderen Bergrevieren in dieser Beziehung
zemachten Erfahrungen und Zahlenangaben treifen für das
Saarbrücker Revier nicht zu.
Bei der Beurteilung, ob Abbaue in geringem Umfange, ob
einzelne Grubenstrecken in einer bestimmten Teufenlage noch
Senkungen an Tage hervorrufen können, ist äußerste Vorsicht
zeboten. Neben der räumlichen Größe der Strecken ist deren
Tiefenlage und besonders noch die Höhe der Hohlräume in Be-°racht
 zu ziehen, da vielfach kein Versatz in solche Strecken
zebracht wird.
Die Beobachtungen im Flözbau haben gelehrt, daß das
Mereinbrechen der Gebirgsschichten in größeren oder kleineren
 Blöcken, wie es vorstehend geschildert ist, sich nur in
hohen Abbauräumen vollzieht und sich auch wohl nur auf die
nächsthangenden über den Abbauräumen liegenden Schichten
erstreckt. Höher hinauf brechen in ausgedehnten Abbauräumen
die hangenden Schichten wohl nur in großen Blöcken, in Erd-
            
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