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rungen entzogen und zwar sowohl mechanisch suspendiert in
Form von Schlamm, wie auch chemisch gelöst, in Form der
verschiedensten Salze.
Es unterliegt wohl keinem Zweifel, daß das in Form von
Schlamm abgesetzte Material der Grubenwässer zum Zrönten
Teil aus der Steinkohlenformation selbst entstammt und staublörmige
Gesteins-Partikelchen darstellt, welche ursprünglich
die durch den Abbau entstandenen Hohlräume mit ausfüllten.
Der Schlamm ist in der Hauptsache Material, welches hauptsächlich
beim Abbau entstanden ist, worauf auch schon die
Farbe der Grubenwässer hinweist.
Weitere Gesteinsteilchen werden aus den Gebirgsstörungen
(Falten- und Spaltenverwerfungen), die oft mit losen Gesteinstrümmern
der verschiedensten Art ausgefüllt sind und
in der Regel viel Wasser führen, mit diesem fortgetragen. Ist
das Steinkohlengebirge von diluvialen öder alluvialen Schichten
oder vom Buntsandstein überlagert, dann nehmen die in dasselbe
eintretenden großen Wassermengen leicht lösliche Gesteinsmassen
in sich auf und führen sie durch Gebirgsstörungen
und durch die durch den Abbau hervorgerufenen Gebirgsspalten
den Grubenstrecken und den darin angelegten Wassersammlungsstellen
zu. Bestimmte Zahlen lassen sich für diese
mechanisch beigemengten Substanzmassen nicht angeben. Daß
aber durch die Grubenwässer dem Erdinnern beträchtliches
Material entzogen wird, ist an den schwarzen Schlammengen
zu erkennen, welche sich in den Sümpfen zur Klärung der
Grubenwasser ablagern, die auf vielen Bergwerken errichtet
sind.
Im Jahre 1920 wurde aus den Mines Domaniales Francaises
insgesamt eine Wassermenge von 28 Millionen cbm zu
Taroe gehoben.
c) Durch Gasausströmung.
Den Gruben entströmen enorme Gasmengen, die ursprünglich
meist unter hohem Druck in den Poren der Kohle
und in Gesteinsklüften eingeschlossen waren. Diesen Gasmassen
muß, wenn auch nur eine geringe Verminderung der
Gebirgsmassen, und damit zusammenhängend, die Bildung
kleinster Hohlräume zugeschrieben werden.
In den ausziehenden Wetterströmen sämtlicher Mines
DomanialesFrancaises desSaarbezirks wurden im Durchschnitt
der 5 Jahre 1915 bis 1919 ungefähr täglich 596 400 cbm. also