7
ch als
t wur—
die Be⸗
utschen
in den
Berg⸗
uhen“.
un. —
schmals
ichaften
irbeiten
Müller
Groß
te das
Johann
midt 8
Nohr 9
die so—
reiste
on der
sehen,
n nach
eimats⸗
von der
dächtnis
Schiff⸗
sen auf
n, zwei
nit sich
Freunde
ast von
iter, die
ichmerz⸗
ecklichen
Tränen
uerzug.
mich
Reinem
Wagen, mit dem 6 der Verunglüchten befördert wurden. Fine
Anzahl junger Bergleute umgaben den Wagen. Ich fragte
sie: Wohin fahrt Ihr: „Nach Grügelborn und Freisen
Krs. St. Wendel.)“ Sie müssen also noch einen Weg von
z Stunden zurücklegen. Schweigend umgeben sie den Wagen,
in der Hand die brennende Grubenlampe tragend. Mancher
mochte bei sich denken: Vielleicht blüht auch dir einmal dieses
Los. Ein gleicher Transport begegnete mir, als ich nach
Landsweiler zurückkehrte. Es war ein „Zug des Todes,“ der
sich am Nachmittage da vor meinen Augen abspielte. Die
Tragik des Augenblickes wurde noch dadurch vervollständigt,
daß manche Familien die ihnen gebrachten Toten nicht an—
nahmen, weil sie nicht ihre Angehörigen seien, weil Verwechse⸗
lung vorliege. — Soweit die Schilderung eines Augenzeugen.
Gerade dieser letztere Umstand wird noch lange die be—
trübten Gemüter in großem Schmerz erhalten. Viele sind
der Ansicht, daß man unter allen Umständen die Leichen in
hren Arbeitskleidern, namentlich mit den Schuhen und Bein—
fleidern, hätte liegen lassen müssen, bis sie von den Auge—
hörigen an den Kleidern sicher erkannt gewesen wären. Der
Schmerz, nicht bloß sein Kind, seinen Gatten, seinen Vater
verloren zu haben, sondern auch nicht zu wissen, wo seine
—
VBergmaunnslos.
Totenklage.)
. O Gott, welch' trauervolle Kunde
Heht hier im Ort von Mund zu Munde“
Das Schreckliche ist also wahr?
Zerschmettert eine ganze Schar?
2. Die heute Nacht in vollem Leben
Zur Arbeit munter sich begeben,
Fie liegen da nun starr und kalt,
Tahingeschmettert mit Gewalt!
3. Da liegt er nun, der Gatte, Vater
Dder der Familie VBerater,
Da liegt der fleiß'ge, gute Sohn,
Die nun erhalten Himmelslohn.
1. Den Lohn erhalten sie, indessen
Wer kann den jähen Schmerz ermessen
Ter, ach, die Gattin, Kinder faßt,
Tie nun zur Grube geh'n in Hast?