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Jatten.
Der amtliche Bericht J über das Ergebnis der Unler
suchung vom 5. Februar lautet:
„Als Ausgangspuntt der Erplosion muß nach den angeslelllen
Untersuchungen der Strebstrecke A des Bremeberges 26 uber Teil
trecke 2 in der Steigerabteilung 11 angesehen werden. In dieser
Streecke ließen sich einige Tage nach der Erplosion geringe Schlag
wettermengen nachweisen, sodaß die Möglichkeit ihres Vörhanden
seins auch für den 28. Januar angenoinmen werden tann. In
dieser Strecke fanden sich ferner sowohl in der Nahe des Vrems
berges als auch in der Nähe des Kohlenstoßes vertohlte Kleiderrefte
Wenn auch an anderen diesem Punkte benachbarten Orten Kleider
Wettertuch und besonders das auf den aufgehängten Kleidern her
vorsehende Butterbrotpapier versenat war, so waren die Verbren
rngserscheinungen in der Strebstrecke 5 doch bei wetlensam stärtften.
Zchließlich zeigte sich ein deutlicher Unterschied in den durch die
xxplosion veranlaßten Koksbildungen an den Stempeln im Abban
»berhalb und unterhalb der genannten Strecke. Oberhalb der Strecke
»efanden sich die bis zu dMiillimeter dickten Kokskrusten an der
»beren, unterhalb der Strecke an der untersten Seite der Stempel:
ein Beweis, daß die Flamme von der Strebstrecke 5 aus nach oben
ind nach unten geschlagen hat. Ein Anhallspunkt dafur, an welcher
»estimmten Stelle oder durch welche bestimmte Veranlassung die
Schlagwetter in Strebstrecke 5 zur Entzundung gebracht worden
iind, ließ sich nicht finden. Die aufgesundenen Lampen sind un
berletzt. Eine von ihnen war mit Koksperlen bedeckt. Sofern
eine neuen Merkmale gefumden werden, muß man sich
also den Verlauf der Katastrophe wie solgt denken: In
der Strebstrecke 5 des Bremsberges ?c über Teilitrecke
Rhatten sich über Sonntag lokal in geringer Menge
Schlagwetter gestellt. Tiese wurden bei Veginn der
Schicht auf bisher unaufgeklärte Weise entzundet.
Die Explosionsflamme fand, da die Leute noch nicht mit der Arbe;t
»egonnen, und auch die vor Beginn der Arbeit auszufüh—
cende Benetzung des Kohlenstaubes noch nicht vorge
nrommenihhatten, eine genügende Menge Kobhlenstaub vor, dessen
Fxplosion sich auf das ganze mit der erften Ernlosionsstelle in
Verbindung stehende Wetterfeld erstreckte. Einerseits ist die Explosion
»or dem Stoß der beiden Bremsberge 2e bis auf die Grunditrecke
ind in diese hineingeschlagen, andererseits hat sie sich nach oben
dis zur Teilstrecke ! und durch die östlichen Baue der Abhteilung 15
iäber die Teilstrecke lI bis zur Grenzstrecke fortgesetzt. Tie in die
Hrundstrecke hinuntergeschlagene Explosion fand in dem Trans—
portbremsberge3 wieder einen Weg nach oben in die Abbaubrems
derge der Abteilung 15. Ahle Beobachtungen bestatigen
die erste Annahme, daß eine verhältniüsmäßigskleine
Schlagwettererplosion eine stärkere Kohlenitauber
dlbosion zur Folge gehabt hat“