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»Die Rückzahlung der Bauvorschüsse erfolgt innerhalb von 10
Jahren in monatlichen Raten von 3—15 Mirk.
Bisher wurden tAnM solcher Häuser mit Hülfe von Ban
darlehen und Bauprämien errichtet und zwar:
Ausz; mit Hülfe von verzinslichen Baudarlehen aus
der Knappschaftskasse,
3739 mit Hülfe von unverziuslichen Baudarlehen des
Staates und
292 ohne irgend welche Vorichüsse, nur mit Hülfe
der Hausbauprämien.
Außerdem hat die Forsthehörde dem Bergfiskus in der
Mähe der Bergmannsdörfer größere Waldflächen überlassen, da—
mit sie als Ackerland an die Bergleute verpachtet würden.
5. Lebenshaltung
Ein durchschnittliches Bild von der Lebenshaltung der
Bergleute des Saarreviers auch nur annähernd zu geben, ist
kaum möglich. Die weit zerstreut bis tief in das pfälzische,
birkenfeldische, selbst elsaß-lothringische Gebiet hinein zerftreuten
Bergleute weisen in ihren Bedürfnissen und in ihrer Lebens—
haltung die größten Unterschiede auf. Immerhin kann man
aus verschiedenen Anzeichen schließen, daß die materielle Lage
dieser Leute eine im Ganzen recht befriedigende ist. Wie günstig
die Besitzverhältnisse an Haus, Feld und Ackerland sind, ist
bereits oben erwähnt. Demnach besitzen von den über 24
Jahren alten Leuten der Belegschait über 6205 ein eigenes
Haus und über 490 haben Feld vder Ackerland zu eigen.
Dementsprechend ist auch der Besitz an Vieh, zumal die meisten
Feld- und Hausbesitzer zur Viehhaltung geneigt sind. Es
wurden im Jahre 104 gezählt 10716 Stück Rindvieh, 7626
Stück Ziegen und 10134 Stück Schweine, welche von den Berg—
leuten der Königlichen Gruben gehalten wurden: es kommen
also auf je 100 Mann 69, Stück Rindvieh (gegen 68., im
Jahre 1875), 55., Stück Ziegen (gegen 54, Stück im Jahre
1875) und 65,. Stück Schweine (gegen 24,0 Stück im Jahre
1875). Das liefert nicht nur ein glänzendes Bild für eine
sparsame und umsichtige Wirtschaftsführung der Saarbergleute