Full text : Die Lage der Bergarbeiter im Saargebiet

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diese weitgehenden Anforderungen an die berufliche Ausbildung
werden Leute, die nur vorübergehend Beschäitigung in hieitgen
iehlenbergbausu erngehalten, wodurch unser Bergarbeiter—
stand von der Durtesehung mit ait recht zweifelhaiten Ele
menten bewahrt bleib:. Wer diese lange berniliche Ausbildung
zum Beramann durchgemacht hat, behält seinen Beruf unter
allen Umständen bei: und wer, wie die Wehrzahl im hiefigen
Revier herangedildet wurde, wandert nicht leicht in ein auderes
Nevier ab, ebenso wie der Staat es seinerseits moglichst ver—
meidet, Bergleute alus anderen Revrieren heranzuniehen, viel—
mehr durch die Seteittachung feiner Bergieu!e den Bedari
an neuen Arbeinlraften ans dem Nachmuchs derielben und
in zweiter Linie aus den Landbewohnern der weiteren Um—
gebung zu deden sucht. Die sirtliche und materielle Hebung
der Arbeiter ijt natürlich um so heichter, je gleichwerthiger die
Bestandteile derselben iint und je weniger zzuztig von aus—
märts sich darunter misett. So kann man sagen, daß es den
einsichtsvollen Bestrebungen der jstgatlichen Organe gelungen
ist, eine Klasse setbstgewmußter Bergkeute heranzuziehen, deren
Angehörige sich kaum eirne als Ardeiter im gewöhnlichen
Sinne des Wortes bue, lassen. Diese Erscheinung ist
zu Tage getreten name eitdem der Staat die Noloni—
sationsbestrebungen energisch in die Hand genommen hat.
Die Heranziehung der vVandleute der Umgebung zum Berghau
konnte in dieser Hinsicht nur förderud wirken, weil, diese sehr
häufig im Besiß vnn Haus oder Feld, den seßhaften Stamm
der Bergleute vermehren.
Wie günstig die BResthhverteäötinisse der Boleafchast der
Saarkohlengruben sind, mögen iblgende 'chlen deweiien:
Es sind von einer Belegschaft von 414635 Mann:
Hauseigentümer 173ͤ— 37242 36
Besitzer von Feld und Wiesen ꝛd.. — 9904 — 241*4
Weder Hauseigentümer noch Besiver von Feld und Wiesen
sind 25243 — GiOle, o, sodaß die Besißeinden mehr als
der Gesamtbelegschaft ausmachen. Indessen ist das Verhatinis
weit günstiger, als diese Zahlen zeigen, da zu den 66P Un—
begüterten noch die zahlreichen jüngeren Bergleute zählen, die
            
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