VBald kam es indeß zur Ubernahme der Gruben in un
mitielbare landetherrliste Verwaltunze, Der Betrieb wurde
technisch rervessereninet und rationelter durchgeführt Auf—
fahren von Itolli
Während der ziugehörigteit des Saarretiers zuu Frankreich
jiurden die Bergwerfe ant Srinrate rerebter, was der Ent—
wicklung der Grüben nicht sonderlich färderlich war. Nach
Neuregelung der ierritorialen Verlatisse im Saargebiete in
folge des 2. PRariser Friedens 1815 iiel der größte Theil des
damals bekannten Soblenlagers an Preußen, ein kleiner Teil
kam an Bauern: in dem damals bei Fraukreich verblieben,
Lothringen begann man erst mit den Nuischließungsarbeiten
Der preußische Fiskus og sämilichze Verawerte ein bi:
auf die Gruve Höostenbach, deren Bestnher ne uibestritlen
Nonzession hatien.
Die Vohlenberawerse wurdett: —lichen Vergam«
zu Saarbrücken uniergeerdnei, aun die noch
heute bestehende Köntaliche Berae etian trau.
Vis in die Rier Jonpre des verigen Jahrhunderls waren
fämtliche Saarbrüier Steintemenberawerte SiolUballe gewesen.
Erst von dieser zeit ad ging man zinnß Tieibau über und da
mit zu einem intensiveren Voetrieb, der die Vroduktion wesent
lich hob, aber auch in steigendem Maße zur Verwendung
stehenden Kapitals in Form fostspietiger Anlagen zur För
derung, Ventilation, Wasserhaltung fudrte: es ist der Beginn
des modernen Großbetriebe im Kohlenbergbau.
Die Eröffnung der Pifälzischen Ludwigsbahn 1849 und
der französischen Ostbahn 18501 erschlossien das Zaargebiet dem
interlokalen und internatiovnalen Vertehr und führten zu einem
ungeahnten Aufschwung sowohl des Steintohlenbergbaues sowie
der hiesigen Industrie. Schon 1855 haktle sich seit der Über
nahme der Vergwerke durch dern ZSnal die Steinkohlenförde
rung verdreifacht. Haud in Hand ging damii die Ausdehnung
und technische Verbesserung der Prodnktion in den fiskalischen
Bergwerken. In Riesenichritten ging die Entwicklung vorwärts,
namentlich seit der Erbauung der Saarbrücker Eisenbahn 1852,
welche die nötige Verbindung herstellte jür den Anschluß der
wichtigsten schon bestehenden und neu angelegten Gruben an