Wer waget mit uns, bei des Glöckleins Klang,
Auf der schwankeuden Sprosse zu schweben?
Es ist kein gefahrloser, spielender Gang;
Wir verpfänden der Welt das Leben.
Aus der Felsenhalle geösfnetem Thor
Bricht tausendfältig der Tod hervor.
Doch der Bergmann schreitet mit frohem Muth
Durch die Tod umlauerten Pfade;
Er kennt keine Furcht, ihm starrt kein Blut,
Er vertrauet der schützenden Gnade!
Von dem Himmel nahm er das Schönste hin:
Ein vertrauendes Herz, einen fröhlichen Siun.
Auf! Freunde, füllet und singt im Kreis:
„Der Bergmann, der glückliche, lebe!
„Er lasse der Welt des Goldes Preis,
„Und genieße die fröhliche Rebe!“
Das größeste Glück, das der Mensch sich schafft:
Ist gutes zu wirken durch Gottes Kraft.
Hoch lebe der biedere Bergmannsfreund,
Der treu den König berathet,
Mit dem Geiste das sühlende Herz vereint
Und zum Ernst die Gefelligkeit ladet;
Lang' leb' er, und winde den Buͤrgerlranz
Um das Haar, mit des Ruhmes strahlendem Glanz.
Uud das vollste Glas sei dem König geweiht:
Der oberste Bergherr lebe!
Er regicre das Land mit Herrlichkcit,