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12.
Bergmanns Genüßgsamkeit.
Zum Bergmann hab' ich mich geweiht,
Und bin ich, wie ich soll,
So ist selbst in der Niedrigkeit,
Mein Stand doch ehrenvoll!
Als Knabe schon gewöhnti' ich mich,
Zu harter Arbeit an.
Kein Elend ist mir fürchterlich:
Ich trag' es, weil ich's kann.
Und wenn ich auch bis an den Tod,
Im Schweiß bei Hitz' und Frost,
Nichts weiter hätt' als Salz und Brod
In meiner Bergmannskost:
So hab' ich doch ein froöͤhlich Herz;
Und wenn sich Mangel regt,
So fühl' ich lange nicht den Schmerz,
Der Andre niederschlägt.
Vertrau'n auf Gott, Zufriedenheit
Und ein gesundes Blut,
Das gibt dem Leben Heiterkeit
Und in Gefahren Muth.
Getrost fahr ich den Schacht hinein,
Vor dem der Feige bebt,