Full text : Untersuchung der ausziehenden Wetterströme in den Steinkohlen-Bergwerken des Saarbeckens

26 Untersuchung der ausziehenden Wetterströme in den Steinkohlen-Bergwerken «des Saarheckens,

und das chemische Temperament der Grube ist:
—0,18 cbm. 0 = Verlust,'!)
2,99 - CO,
17 - CH, } =— Aufnahme.

13. Untersuchung,
Grube Altenwald (d. 19. Febr. 1874). — Wetterstrom des Querschlages No. 4.
Die Wetter durchströmen den Querschlag No. 4 und ziehen durch die Wetterstrecke im Flötze
No. 10 zum Wetterofen.
Länge des Wetterstromes — 53900 m.
davon — 4350 - Querschlag
und — 49550 - Grundstrecke und Abbaufeld.
Zeit der Probenahme arbeiteten 110 Bergleute und 5 Pferde auf dem Wege des Wetterstromes.
Temperatur über Tage = 2,29,
- unter - = 17,6°,
Barometerstand über Tage — 742,0 mm.

Zur

A. Anemometrische Messungen,
Geschwindigkeit in der Querschnittsmitte = 127,8 m. pro Minute
Flächeninhalt des Beobachtungsquerschnittes — 3,85 D”-Näherungscoeffcient:
 K = 0,75.
Wettermenge —= 2369,35 cbm. pro Minute,
— 221610 - - Stunde.

B. Analyse.

Beob. Val.

Portion L
Angewandtes Vol. (feucht). . .
Nach Absorption der CO, (trocken)
Portion Il.
Angewandtes Vol. (feucht) 72,66
Nach der Verpuffung - 72,87
Nach Zulassen von H 30,23
Nach der Verpuffung ‚ 66,24
Hieraus ergibt sich für die Wetter die Zusammensetzung
N = 78,930 pCt.
OO — 19893 -
CO, = 0,874
CH. — 0.303

ınd die procentische Verschlechterung:

AO = —1,088 pCt.
ACO, = +0,834 -
ACH, — 40.303

Druck

701,35
700.10

474,26
470,72
547,81
{40,33

Temperatur

1,3%
De°

0,7°
1,1°
1,7°
3.20

Corrig. Vol.

20,817
29,061

34,372
34,163
49,123
28,830

ı) Der geringe O-Verlust, welcher nicht einmal den Verbrauch der Belegschaft deckt, ist schwer zu erklären. Wollte
man annehmen, dass irgend eine Wetterthüre ungehöriger Weise nicht geschlossen gewesen sei, so würde wieder die nicht unbedeutende
 Aufnahme von CO, und CH, uubegreiflich sein.
            
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