Untersuchung der ausziehenden Wetterströme in den Steinkohlen-Bergwerken des Saarbeckens.
B. Analyse,
Angewandtes Vol. (feucht) . .
Nach Absorption der CO, (trocken)
Uebergefülltes Vol. (feucht)
Nach der Verpuffung
Nach Zulassen von H
Nach der Verpuffung
Beob. Vol
40,062
38,867
63,372
62,098
89,477
72.195
Druck
669,46
684,24
418,09
421,59
547,54
164,63
Temperatur.
18,909
17,70°
18,950
18,80°
17,05°
16,759
Corrig. Vol.
25,084
24,976
24,776
24,492
46,115
31,607
Hieraus ergibt sich für die Wetter die Zusammensetzung
N= 78,614 pCt.
0 = 20,385
CO, = 0,431
CH, — 0,570
und die procentische Verschlechterung:
AO = — 0,462 pCt
ACO, == + 0,391 -
ACH, = + 0570 -
C. Folgerungen.
Stündliche Totalverschlechterung:
58,53 cbm. 0 = Verlust,
49,53 - CO
7291 CH, | — Aufnahme
Hiervon sind zu rechnen auf 60 Bergleute und 2 Pferde:
3,23 cbm. 0 = Verlust.
2,49 - CO, = Aufnahme.
Mithin wird durch die Grube bewirkt:
55,30 cbm. 0 = Verlust.
Te . a ; } — Aufnahme
und das chemische Temperament der Grube ist:
12,99 cbm.
10,46 - \
16.05
6. Untersuchung.
Grube Reden (d. 19. Juni 1874). — Wetterstrom des Westfeldes,
Die Wetter fallen ein durch den Redenschacht No. 3 und durch den Wasserhaltungsschacht Klinkenthal,
durchstreichen die Baue des 54zölligen Flötzes in der Saarsohle und halben Saarsohle und diejenigen
des Flötzes Heiligenwald in der Saarsohle im Felde westlich des Hauptquerschlages und münden in der
Saarsohle in den Wetterschacht der westlichen Ventilatoranlage.
Länge des Wetterzuges — 9900 m.,
davon = 1600 - Querschlag
und — 8300 - Grundstrecke und Abbaufeld