Untersuchung der ausziehenden Wetterströme in den Steinkohlen-Bergwerken des Saarbeckens.
Hieraus ergibt sich für die Wetter die Zusammensetzung
N =— 78,147 pCt.
O0 = 20,187
CO, = 0,277
CH, = 1,389
L
and die procentische Verschlechterung:
AO — —0,536 pCt
ACO, = 40,237
ACH, — 11,389
C. Folgerungen.
Da die stündlich ausziehende Wettermenge — 28887,8 cbm. ist, so berechnet sich aus der procentischen
Verschlechterung die stündliche Totalverschlechterung zu
154,84 cbm. 0 = Verlust.
68,47 - CO,
401,95 - CH, | — Aufnahme
140 Bergleute und 6 Pferde:
7,67 cbm. 0 = Verlust,
5,93 - CO, = Aufnahme.
Mithin wird durch die Grube bewirkt:
147,17 cbm. 0 = Verlust,
62,54 - 00,
401,95 - CH, | — Aufnahme,
und da die Länge des Wetterzuges 6320 m. beträgt, so ist das chemische Temperament der Grube, d. h.
die Verschlechterung pro 1000 laufende Meter;
23,29 cbm. 0 = Verlust,
9,89 - CO, |]
63.49 - CH, ( Aufnahme.
2. Untersuchung.
Grube Albertschacht (d. 15. Juni 1875). — Wetterstrom des Westfeldes.
Die Wetter fallen ein durch die Fennertagestrecken No. 1 und No. 2, durchstreichen die Baue der
Flötze Anna, Sophie und Max in der Fennersohle, sowie in der 3. und 4, Tiefbausohle und ziehen durch
die schwebende Wetterstrecke im Flötze Max zum Ventilator.
Länge des Wetterzuges — 11440 m.
davon = 2390 m. Querschlag,
und = 11050 m. Grundstrecke und Abbaufeld.
Zur Zeit der Probenahme arbeiteten 310 Bergleute und 16 Pferde auf dem Wege des Wetterzuges,
Barometerstand über Tage — 730.3 mm.
A, Anemometrische Messungen,
Geschwindigkeit in der Querschnittsmitte — 175,42 m. pro Minute
Flächeninhalt des Beobachtungsquerschnittes — 3,36 m”
Näherungsco&fficient: K — 0,75.
Wettermenge — 442,06 cbm. pro Minute,
— 265235 - - Stunde.