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anı 26. November 1815 hatten die Konsistorlalpräsidenten Hildebrand
und Zimmermann, von denen der letztere zugleich Rektor
der Ecole secondaire war, an den Staatskanzler Fürsten Hardenberg
einen Bericht über die Verbesserung des Kirchen- und
Schulwesens eingereicht und erlangten die Versicherung, daß,
sobald die Verhältnisse es gestatteten, die preußische Reyierung
sich diesen Gegenstand besonders angelegen sein lassen
werde. Am 15. November 1817 forderte die Kgl. Regierung
in Trier den Landrat Dern auf, unter Zuziehung des Oberbürgermeisters
und des Rektors des Gymnasiums einen ausführlichen
Bericht über diese Anstalt zu erstatten und besonders
die Frage zu beantworten, ob das Gymnasium in seiner jetzigen
Einrichtung den Bedürfnissen der Stadt Saarbrücken und der
Umgegend sowie den Forderungen der Zeit entspreche. In dem
darauf erstatteten Bericht wurde diese Frage bejaht, doch die
Anstellung eines besonderen Schreiblehrers und die Einführung
der reinen Mathematik in den Lehrplan der obersten Klasse
verlangt; es wurde auch gewünscht, daß das Stift, welches
sich jetzt von seinen Verlusten erholt habe, wieder im höherem
Maße zu den Kosten der Schule beitrage. Von dem Lehrplan
der preußischen Gymnasien wich unsere Anstalt durch den
verbindlichen Unterricht im Französischen ab, und es wurde
deshalb von der Regierung die Frage gestellt, ob das Gymnasium
als solches fortbestehen solle oder an seiner Stelle eine
höhere Bürgerschule einzurichten sei. Der Rektor Zimmermann
wies nach, daß die Beibehaltung des Gymnasiums zur Heranbildung
der Geistlichen und Beamten notwendig sel, und daß
anderseits bei der Lage Saarbrückens und der Beschäftigung
seiner Bewohner die französische Sprache nicht aus dem Lehrplan
gestrichen werden dürfe. Von den damals vorhandenen
52 Schülern beabsichtigten 7 sich dem theologischen Studium
zu widmen, 2 der Medizin, 2 der Rechtswissenschaft, 3 der
Bergwissenschaft, 1 dem Militärstand und 1 dem Lehrstande,
während 39 sich der Handlung oder einem bürgerlichen Gewerbe
widmen wollten und 7 noch unentschlossen waren.
Die Regierung in Trier empfahl dem Konsistorium in
Koblenz die Erhaltung der Anstalt, als des einzigen : protestantischen
Gymnasiums des Regierungsbezirkes, das in dem
Grenzbezirk besonders nötig sei. Man dürfe der durch ihren
vaterländischen Sinn sich auszeichnenden Stadt ihr höchst
schätzbares Gut nicht nehmen, das selbst der Feind kaum