1857—1858. Dr. Theobald, 1857 Hilfslehrer, vorher in Wetzlar, 1858
an die höhere Stadtschule in Schwerte berufen,
Häcker, 1858 Kandidat, 1859 vierter ordentlicher Lehrer,
später Lehrer am Kölnischen Gymnasium in Berlin,
Dr. Adolf von Velsen, 1859 zweiter ordentlicher Lehrer,
vorher Adjunkt an der Ritterakademie in Brandenburg, hervorragender
Philologe, besonders durch seine Arbeiten für
Aristophanes bekannt, 1874 Professor, 1881 nach Hanau versetzt,
1900 in Kleve gestorben.
Dr. Adalbert Becker, 1860 ordentlicher Lehrer, 1863 an das
Gymnasium in Büdingen berufen, später Direktor der Gymnasien
in Worms und Darmstadt. Gestorben.
Dr. Wilhelm Braun aus Rüsselsheim, kommissarischer Lehrer,
1864 an das Gymnasium zu Kleve berufen, jetzt Professor
am Gymnasium zu Wesel.
Dr. August Krohn aus Detmold, Ostern 1864 ordentlicher
Lehrer, vorher am Gymnasium in Herford, 1879 OÖberlehrer,
1893 Professor, in demselben Jahre unter Verleihung des Roten
Adlerordens IV. Klasse in den Ruhestand getreten. Leiter
des historischen Vereins für die Saargegend.
Theodor Eichhoff. Probekandidat; Bürgermeister in Monzingen.
Otto Petrv, Reallehrer, 1871 an die Realschule nach Remscheid
berufen, deren Leitung er 1877 übernahm. Gestorben
1903.
Johannes Hollenberg aus Meiderich, Stellvertreter von
Velsens während dessen einjähriger Urlaubsreise nach Italien,
später in Bochum, Mörs und Bielefeld. Gestorben.
Ernst Otto aus Winningen a, d. Mosel, Elementarlehrer, an
der Zentralturnanstalt in Berlin ausgebildet, 1867 als vierter
ordentlicher Lehrer angestellt, seit 1877 Rendant der Gvmnaslalkasse,
erhielt 1896 den Titel Oberlehrer.
Ernst Dörkes aus Kempen, Schulamtskandidat. 1870 nach
Boppard berufen. Gestorben.
Ernst Beckmann, Reallehrer.
Dr. Friedrich Schröter, Schulamtskandidat, 1869/70 Vertreter
seines erkrankten Vaters: jetzt Gwvmnasialdirektor in
Burgsteinfurt.
Dr. Franz Fauth aus Dudweiler, 1870 kommissarischer Lehrer,
dann dritter ordentlicher Lehrer, 1875 an das Gymnasium in
Düsseldorf berufen, jetzt Gymnasialdirektor in Höxter.
Dr. Hugo Saur, als Nachfolger Petrys angestellt.
Otto Ciala aus Gr. Glogau, vorher in Küstrin, Putbus und
Pyritz als Lehrer tätig, Mathematiker und Lehrer der neueren
Sprachen, 1877 an das Gymnasium zu Neuwied berufen, Gestorben
1882.
1871—1872,
1874-—1877.