Full text : Das Gymnasium zu Saarbrücken

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1808—1834. Karl Ludwig Alexander Zimmermann aus Altweiler (Saarwerden),
 Sohn des reformierten Pfarrers Z. in Altweiler, später
in Saarbrücken, wurde 1801 reformierter Pfarrer in Saarbrücken,
1804 Lehrer am Gymnasium, 1805 Präsident des reformierten
Konsistoriums, 1808 Direktor der Ecole secondaire, 1815 Gymnasialdirektor
 und Oberbürgermeister, 1817 zweiter, 1834 erster
Pfarrer der evangelischen Gemeinde und Superintendent.
Ritter des Roten Adler-Ordens 3. Klasse. Gestorben 1835.
Dr. Georg Heinrich Friedrich Ottemann, geb. 1797 zu
Klein-Bodungen in der Provinz Sachsen, besuchte das Gymnasium
 zu Quedlinburg, trat 1815 als freiwilliger Jäger ein
und wurde bei Namur verwundet, studierte von 1816 an in
Halle Theologie und Mathematik, wurde 1818 Lehrer an der
Bürgerschule in Halle, 1819 Konrektor am Gymnasium zu
Kottbus, 1827 Oberlehrer am Gymnasium zu Saarbrücken,
1831 Mitdirektor und 1834 Direktor. Er verfaßte mehrere
mathematische Lehrbücher. Gestorben 1853 im Amte.
Karl Peter, geb, 1810 zu Nordhausen, besuchte das Gymnasium
 seiner Vaterstadt bis 1829, studierte in Leipzig und
Berlin, leistete das Probejahr 1834/35 am Gymnasium zu Nordhausen,
 wurde 1836 am Gymnasium zu Zeitz angestellt, 1853
wurde er Prorektor in Greiffenberg i. P. und 1854 Direktor in
Saarbrücken, Gestorben am 3, Mai 1864 im Amte.
Lic. Dr. Wilhelm A, Hollenberg, geb. 1824 zu Meiderich,
besuchte 1840—1842 die Zahn’sche Präparanden-Anstalt, 1842
bis 1844 das Lehrer-Seminar in Mörs; bildete sich selbst weiter,
trat im Sommer 1846 in die Sekunda des Gymnasiums zu
Duisburg ein, wurde im Herbst desselben Jahres nach Prima
versetzt und bestand im Herbst 1847 das Abiturienten-Examen,
studierte 1847—1849 in Bonn Theologie und Philologie, nahm
dann eine Hauslehrerstelle an, wurde 1851 als ordentlicher
Lehrer und Adjunkt an das Joachimsthal’sche Gymnasium in
Berlin berufen und rückte dort zum Öberlehrer auf. 1865
wurde er als Direktor nach Saarbrücken berufen, 1883 nach
Kreuznach versetzt, trat 1890 in den Ruhestand und starb am
12. September 1899. Seine Selbstbiographie ist nach seinem
Tode (Koblenz 1900) herausgegeben worden. Von seinen zahlreichen
 Schriften erlangte besonders das Hilfsbuch für den
evangelischen Religionsunterricht und das mit seinem Bruder
Johannes bearbeitete Lehrbuch der hebräischen Sprache Verbreitung.

Karl Breuker, geb. 1842 zu Alfeld in Hannover, besuchte
das Pädagogium zu Ilfeld, wurde 1860 in Göttingen immatrikuliert,
 bestand 1864 das philologische Examen und wurde
1865 kommissarischer Lehrer an dem Progymnasium zu Mörs,
Herbst 1866 wurde er als ordentlicher Lehrer an das Friedrich-Wilhelms-Gymnasium
 in Köln berufen, 1875 Oberlehrer, 1883
Direktor in Saarbrücken. Gestorben 10, August 1894 im Amte.
Wissenschaftliche Abhandlungen von ihm sind in den Jahres-1854-—

 1864.

1864— 1883

1883-—18094.
            
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