Full text : Geschichte der Abtei Wadgassen

426- 1440.

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und 10000 Martyrer bauen, worauf er eine Wochenmesse und zwei für
sein Anniversar fstiftet.
1433. Johannes Fritzen Becker schenkt seine Güüter in Geben—
hausen dem Kloster.
1434 gibt Peter von Weiffersheim und Frau Agnes zum Anniversar
seine „Groß-Wieß“ in Biesten.
1434. Dietrich Motzenbecker in Eschringen schwört Urphede.
1434. Fritsch von Geilbart hat Streit mit Wadgassen wegen Güter,
die er dem Kloster entrissen in OQnesheim. Heinrich von Flaville und
Peter, Amtmaun des Herzogs von Lothringen in dentschen Landen, Teding—
leute (Schiedsrichter). Fritsch wird Mann (Höriger) von Wadgassen, ge—
lobt deren Hulde, und sie vor Schaden zu wahren. Tritt er zurück, soll
er 200 Gulden geben, wie in Mainz oder Frankfurt gang und gebe sind,
sonst kann das Kloster au seine Zinsen in Onesheim greifen.
1434. Das Coucil in Constanz cresp. Basel) bestätigt die Bestallung
bon 3 Capellanis in Gemündia — Stiftung des Nicolaus von Gersbach.
1435. Die Bewohner von Onesheim erklären, der Abt von Wad—
gassen sei ihr obrister Herr.
1435. Zu Burgalben ist Pfarrer Bechthold gestorben.
1435, Samstag nach Agidiustag. Der Official des Propstes der
Speierer Kirche, Tekan in Wilr, Gott zum Gruß. Inhalt der Urkunde:
Der Wadgasser von seinem Abte kraft des Collationsrechtes präsentierte
Mönch Johaunes von Trier bittet den Urkunder, ihm die Pfarrei zu Burg—
alben zu übertragen, die durch den Tod ihres jüngsten Rektors Bechthold
erledigt sei. Daraufhin erläßzt der obengenaunte Official einen in der
Burgalbener Kirche zu verkündenden Aufruf, daß alle, die diese Pfarrbe—
setzung angeht oder die glauben, daß sie sie angeht, sich am Freitag nach
St. Matthäus Tag ume! Uhr zur Feststellung der einschlägigen Rechte
bor ihm, dem Urkunder zu erscheinen haben. Abschrift aus dem vorigen
Jahrhundert im Pfarrarchiv Wadgassen.
1436 erklärt Conrad von Metz die persönliche Residenz der Capellani
in Saargemünd für nötig.
1436. Die St. Katharinenkirche in Saargemünd, welche früher
Lollegiatkirche war, und die zu Runkirchen werden von dem Sgr. de
Forbach dem Kloster Wadgassen übergeben, — (vergleiche 1393).
1436 — mittwoch vor marie natix (8. Sept.. — Wadgassen gibt
Vilmar dem Wagner — Bilschen Haus; Diederich Wagner und Clais —
und Erben — den Rettgen Broich von Kellners Waig an bis an den
Rettgenborn an der Wiesen gegen 4 Kappen, 3 an Wadg., 1 an Frau
— DVV
1439 — nächst vor St. Jorgen Tag. — Gerhard Kern von Sirsberg,
Grethe seine Frau und ihr Sohn Johann Kern versprechen ihr Lehen in
Neunkirchen, das sie mit Zustimmung der Elisabeth von Lothringen
an Wadgassen verpfändet, binnen 53 Jahren wieder zu lösen, wenn nicht,
„hat Gräfin Macht und hant anschlagen an alles“, was sie haben.
1441. Fulcher de Elens (milos) und Frau Catharine de Gemundia
geben Wadgassen ihr Freihaus vor den Thoren Wallerfangens.
1442. Wadgassen kanft von Florhausen Güter in Landiugen und
Fremmersdorf gegen eine Messe am Anmiversar.
            
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